2. März 2018

Schlau wie ein LOOX

Wie wächst eigentlich ein Muskel?

Einen athletischen Körper bekommt man nicht geschenkt. Um effektiv zu trainieren, sollte man wissen, wie so ein Muskel überhaupt wächst. Dank dieser Basics wirst du viele Fehler vermeiden und schneller an dein Ziel kommen – versprochen!

Wieso wächst ein Muskel überhaupt?

Ein Muskel wächst, wenn er mit einer Belastung überfordert ist. Das ist ein reiner Schutzmechanismus des Körpers, der mit einer erhöhten Belastung in eine Art Schockzustand versetzt wird. Um beim nächsten Mal besser vorbereitet zu sein, versucht er, sich anzupassen. Vor allem bei regelmäßig wiederholender Überbelastung will der Körper dem zugefügten Stress so entgegenwirken.

Rote und weiße Muskelfasern

Die kleineste Einheit eines Muskels stellt die Muskelfaser dar. Dabei werden zwei Arten unterschieden: die roten und die weißen Muskelfasern. Rote stellen langsamere, dafür aber ermüdungsresistentere Fasern dar. Sie können nur wenig Kraft entwickeln. Klassischer Typ mit mehr roten Muskelfasern ist der drahtige Marathonläufer. Weiße Muskelfasern hingegen agieren schneller und können mehr Kraft entwickeln. Menschen mit einem höheren Anteil dieser Fasern sprechen schneller auf Trainingsreize an und ihre Muskulatur ist besser sichtbar. Nachteil: Sie sind schneller außer Puste.

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Wechselnde Reize setzen

Neben den Genen spielt auch das Training eine wichtige Rolle beim Muskelaufbau. Auch hier machen viele den Fehler, nicht zu variieren. Denn nach gewissen Zeiträumen gewöhnen sich die Muskeln an die Belastung und stellen das Wachsen ein. Die Lösung: Einfach die Übungen, die Griffarten oder die Methode abändern. So kann man statt eines Latzugs an der Maschine Klimmzüge machen. Oder den Griff dabei von einem weiten auf einen engeren Griff anpassen.

Regeneration

Ganz wichtig: Ein Muskel wächst nicht beim Training. Hier werden die Reize gesetzt. In den Pausen regeneriert der Körper und das Muskelwachstum setzt ein. Das heißt nicht, dass man einmal die Woche ins Gym gehen und den Rest der Woche auf der Couch verbringen sollte. Aber zwischen zwei Einheiten einer Muskelpartie sollten 48 bis 72 Stunden liegen. Tipp: Auch ausreichend Schlaf ist ausschlaggebend für den Muskelaufbau.

Erwartungshaltung

Klar ist, einen Körper wie den von Cristiano Ronaldo bekommt man nicht, indem man ein paar Wochen Hanteln schwingt. Geht man mit der Erwartungshaltung ins Gym, wird man schnell enttäuscht sein. Dabei ist die Motivation der Schlüsselspieler, wenn man lange am Ball bleiben und Erfolge erzielen will. Setz dir realistische Ziele!

Deine Gesundheit wird’s dir danken!

Ganz klar: Wer den ganzen Tag den Schreibtisch-Hengst gibt, dem hilft jede Art von Bewegung. Krafttraining eignet sich super, um Fehlstellungen, die durch einseitige Bewegungen entstanden sind, entgegenzuwirken. Auf lange Sicht ist es auch klasse fürs Herz-Kreislauf-System, gegen Übergewicht und verbessert die Ausdauer.