Es gibt viele Gründe, warum Seilspringen so beliebt ist - nicht nur bei Boxern
14. September 2018

Besser als Joggen!

Seilspringen – Hüpf dich fit!

Was für Rocky Balboa gut war, kann für dich nicht schlecht sein. Der Film-Boxer hat bei seinen inzwischen sieben Leinwand-Auftritten sehr viel Seilspringen gemacht. Aus gutem Grund: In zehn Minuten verprügelst du so viele Kalorien wie bei 30 Minuten Joggen! LOOX sagt dir, was du beachten musst.

Das Seil: Erst mal brauchst du natürlich ein gescheites Springseil. Die sind auch gar nicht teuer. Sogenannte Speed Ropes aus PVC bekommst du schon für 6 bis 8 Euro. Die bei Profis sehr beliebten Wire Ropes (haben einen Drahtkern) kosten dann allerdings schon 22 Euro, halten aber auch sehr lange. Wichtig: Am Anfang leiden die Bänder oft darunter, dass sie in der Verpackung eingequetscht wurden. Nach ein-, zweimal trainieren sind sie aber schön geschmeidig und glatt.

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Die Technik: Anfänger brauchen zunächst ein wenig Geduld. Die Füße sind dem Seil doch ab und an im Weg. Alles eine Frage der Übung. Wichtig ist beim Seilspringen nicht, wie hoch du springst, sondern das Timing. Getreu dem Motto: „Ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss“, reicht es, wenn du nur minimal höher springst, als das Seil dick ist.

Du startest, indem du das Seil an den Griffen hältst, deine Füße in der Mitte auf das Seil stellst, die Ellenbogen an den Körper nimmst und die Unterarme hochziehst, bis das Seil stramm ist. Stehen eure Unterarme dann in einem 90-Grad-Winkel vom Körper weg, hat euer Seil die perfekte Länge. Grundsätzlich gilt: Ab einer Körpergröße von 1,78 m sollte dein Seil in etwa drei Meter lang sein.

Die Drehung kommt aus dem Handgelenk!

Beim Springen machen besonders Anfänger den Fehler, dass sie entweder zu hoch springen oder die Arme zu weit vom Körper weghalten. Das geht auf Kosten der Kondition oder führt zu Schmerzen in der Schulter. Ellenbogen also nah an den Körper, die Drehung des Seils erfolgt aus dem Handgelenk.

Bei Anfängern machen relativ schnell die Waden zu, da man für gewöhnlich auf den Ballen springt, nicht auf dem ganzen Fuß – und zwar immer schön federnd. Wenn du den Dreh raushast, was schnell passieren wird, kannst du dann anfangen, immer abwechselnd rechts-links zu springen.

Die Dauer: Seilspringen ist perfekt als Warm-up. Zehn Minuten, und du hast schon fast einen halben Döner wegtrainiert – je nach Intensität.

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Du brauchst nicht viel Platz zum Seilspringen. Eine kleine Ecke im Gym reicht

Der Effekt: Mit Seilspringen verbrennst du nicht nur eine Menge Kalorien (250 bis 500 in 10 Minuten), sondern trainierst auch deine Koordinationsfähigkeit. Schließlich ist dein ganzer Körper in Bewegung. Dies ist nicht nur für deine körperliche, sondern auch deine mentale Fitness gut. Wie du dir denken kannst, werden sich deine Waden über eine zusätzliche Einheit freuen.