Muskeln können deine Laufleistung verbessern
9. April 2019

Geh ins Gym

Muskeln machen dich zum besseren Läufer

Ausdauersportler brauchen keinen Kraftsport. Dieser Denkansatz ist mal komplett falsch. Denn durch das Krafttraining werden die Sportler im Endeffekt nicht nur schneller, sondern beugen auch noch Verletzungen vor. Also, liebe Läufer! Ihr müsst nicht zwingend die Eisen zum Glühen bringen, aber ganz außer Acht solltet ihr das Krafttraining auch nicht lassen.

Joggen oder besser intensiver Laufsport ist eine echte Challenge für die Gelenke. Knie, Hüfte und Knöchel ächzen unter der Belastung des Kilometerfressens. Die Mechanik und Statik der Muskeln funktioniert mit Muskeln einfach besser. Sie schützen dich vor Schmerzen und Verletzungen. Es ist keine höhere Mathematik, dass besser trainierte Muskeln einen noch besseren Schutz bieten.

Welche Kraft-Übungen empfehlen sich für Ausdauersportler?
– Um den Rumpf zu stärken, geht fast nichts über Planks.
– Für den Bauch sind Bicycle Crunches extrem effektiv.
Kniebeugen und Lunges machen die Beine fit (Wirkung wird mit Gewicht erhöht).
– Burpees und Mountain Climber verbessern die Kraftausdauer.

Hierbei handelt es sich in erster Linie um Bodyweight-Übungen. Natürlich kannst du als Läufer an die schweren Eisen gehen. Allerdings ist dies speziell für Krafttraining-Anfänger eine extrem ungewohnte Belastung. Daher lieber erst mal klein anfangen und – ganz wichtig – auf eine saubere Durchführung achten. Um den Effekt zu erhöhen, empfiehlt es sich, Kraft- und Laufeinheiten nicht am gleichen Tag auszuüben. Lieber abwechseln.

Welche Körperregionen unterschätzen Läufer häufig?

Viele Läufer ignorieren den Rücken. Dabei kann vor allem ein gestärkter Rumpf Schmerzen und Verschleiß an der Wirbelsäule durch Stabilisation vorbeugen. Besonders die Hüfte wird stark belastet. Stärkst du den Hüftbeuger, beugst du Hüft- aber auch Knieproblemen vor.

Die Effekte des Krafttrainings auf deine Muskeln machen dich auch zu einem besseren Läufer. Du kannst nicht nur weiter, sondern am Ende auch schneller laufen – einfach weil deine Muskeln nicht so schnell müde werden.

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