Meditation funktioniert alleine, aber auch in der Gruppe
17. September 2019

Workout für die Seele

Meditation für ein besseres Training

Die innere Mitte – ausnahmsweise ist einmal nicht das Sixpack gemeint – zu definieren, ist quasi ein Workout für die Seele. LOOX macht mit dir ommmmmm.

In unserer Hochleistungsgesellschaft sind immer mehr Menschen gestresst und unausgeglichen. Ein Weg zum Stressabbau ist die Meditation – ob allein oder in der Gruppe. Eine Studie der Universität Groningen bestätigt dies und verweist zudem auf den positiven Effekt auf deine Mitmenschen.

Studienautor Prof. Christopher May (Uni Groningen): „Besonders in den letzten 20 Jahren hat die Forschung gezeigt, welche Auswirkungen Meditation auf die Meditierenden selbst hat. Darunter gestärkte Achtsamkeit und positive Emotionen sowie eine Verminderung der negativen Gedanken.“

Teilnehmer der Studie zeigten erhöhte Achtsamkeit und weniger negative Gefühle. Dies machte sich schließlich auch bei den Mitmenschen bemerkbar. Gute Laune ist ansteckend.

Was muss ich beim Meditieren beachten?

Menschen, die meditieren, werden oftmals als Ökos, Hippies oder weiß der Geier was noch tituliert. Sicher ist es nicht für Jedermann geeignet, doch wer dafür offen ist, sollte es unbedingt ausprobieren.

Die Effekte übersteigen das oft zitierte „Herunterkommen“. Das Bewusstsein wird geschärft, der Energielevel erhöht, negative Gedanken verjagt, aber auch Ängste können so überwunden werden und die innere Stärke wird erhöht.

Viele Wege führen nach Rom. Für manche Menschen reicht es schon, sich einfach lang hinzulegen und den „Kopf zu reinigen“. Doch nicht jeder ist so einfach gestrickt. Auch die Gefahr des Einschlafens ist im Liegen natürlich viel höher.

Handy aus beim Meditieren

Das Gute an Meditation ist, dass du relativ ortsunabhängig bist. Es empfiehlt sich jedoch, einen ruhigen Platz zu wählen, wo du von nichts (Handy aus) und niemanden gestört wirst. Auch ganz wichtig: Du solltest den Platz mögen.

In welcher Position du meditierst, ist dir überlassen. Achte darauf, dass dir nicht kalt ist, sondern du eine Atmosphäre schaffst, in der du dich wohlfühlst. Hast du ein Problem mit Hitze, ist ein kühlerer Ort für dich angenehmer und anders herum. Schütze zudem deinen Körper vor Kälte von unten. Das heißt, dass du auf einer entsprechenden Unterlage meditierst.

Ideal: Im Schneidersitz bei aufrechter Wirbelsäule. Dadurch öffnest du die Brust und kannst freier atmen, sodass ein ungehinderter Energiefluss entsteht. Die Arme fallen locker in den Schoß. Ziel ist es, eine entspannte Haltung für den ganzen Körper zu haben, aber gleichzeitig eine aufrechte Haltung beizubehalten.

Zehn Minuten reichen für den Anfang!

Am Anfang reichen zehn Minuten, um ein Gefühl dafür zu finden, was du brauchst. Mit der Atmung kontrollierst du deinen Körper. Darauf geht deine Konzentration. Tiefe Atemzüge helfen dir dabei. Konzentriere dich auf den Weg deines Atems in deinem Körper – rein in den Bauch, raus aus dem Mund.

So einfach ist es dann aber doch nicht. Denn dein Kopf will natürlich nicht, dass du dich mit solchen Automatismen wie dem Atmen abgibst. Schließlich ist da noch die unbezahlte Rechnung, die liegengebliebene Akte auf dem Schreibtisch, das enttäuschende Date der letzten Woche und so weiter. Wenn du merkst, wie du abdriftest, schnell zurück zur Atmung.

Meditation ist dabei wie jede andere Übung. Du kannst sie trainieren. Früher oder später wirst du diese aufrechte Haltung, dein Bewusstsein und die neu gewonnene Klarheit in deinen Alltag integrieren.

Wie kann ich Meditation für mein Workout nutzen?

Bist du innen stark, kannst du auch beim Workout deine Höchstleistung bringen. Nur so kannst du dich optimal fokussieren. Auch das ist natürlich Typabhängig. Für den einen ist Sport ist die beste Meditation, der andere lässt sich auch beim schönsten Training von den Problemen des Alltags ablenken und kann diese nicht in der Umkleide lassen.

Meditation schärft die Sinne, gibt dir einen Energieschub und steigert die Konzentration. Nutze dies für dein Training und push dich nach vorne. Tschakka!

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