Ein dicker Bauch sieht auf jeden Fall nicht gut aus, aber ist er auch gesundheitsschädlich?
11. Mai 2018

Da kann nur Sport helfen!

Macht schon ein Bäuchlein krank?

Eine aktuelle Studie aus Glasgow belegt, was viele sich denken konnten: Je dicker der Bauch, desto schlechter steht es um deine Gesundheit. Die Schotten müssen es wissen: Von den gut 5 Mio. Einwohnern tragen aufgrund ihres ungesunden Lebensstils nur 2,5 Prozent überhaupt keine Risikofaktoren.

Ergebnis einer Studie der europäischen Fachgesellschaft der Kardiologen aus Schottland: Dicke Menschen erleiden um einiges eher einen Schlaganfall oder Herzinfarkt als „Normalgewichtige“. Danach hat man schon ab einem BMI von 23 ein erhöhtes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Dass ein Zusammenhang zwischen Fett und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht, scheint offensichtlich. Fraglich ist aber, wie viel der BMI damit zu tun hat. Denn man gilt mit einem BMI bis 25 noch als „normalgewichtig“. Nicht nur deswegen steht der BMI bei Experten seit Längerem in der Kritik. Gerade Fitnesssportler sprengen den Body-Mass-Index, da sie aufgrund der hart antrainierten Muskelmasse schwerer sind als nichttrainierte Menschen und somit einen erhöhten BMI-Wert aufweisen.

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Ernährungsexperte Jasper Caven: „Der Body-Mass-Index bezieht sich nur auf das reine Körpergewicht. Er bestimmt anhand deiner Körpergröße, ob du zu viel oder zu wenig Gewicht hast. Das bringt jedoch einige Kritikpunkte mit sich. Es wird nicht nur der Körperfettanteil ignoriert, auch die Fettverteilung am Körper selbst wird nicht einbezogen. Also ob z. B. viel viszerales Fettgewebe (Fett, welches sich im Bauchraum ansammelt) vorhanden ist. Dies scheint jedoch wesentlich aussagekräftiger zu sein als das Körpergewicht oder der BMI einzeln betrachtet.“

Wer weiter schlemmen will, dabei aber einfach gut aussehen UND etwas für seine Gesundheit tun möchte, kann auf das altbewährte Mittel zurückgreifen: Sport!

Jasper Caven

Jasper Caven wurde 1991 in Berlin geboren, 2014 erwarb er den Bachelor in Ernährungsberatung an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Zusätzlich erwarb er über zehn Lizenzen an der BSA-Akademie. Sein Wissen der letzten zehn Jahre gibt er nun in YouTube-Videos weiter. Außerdem schrieb er staatlich anerkannte Studienbriefe als Dozent für Sporternährung und Ernährungsplanerstellung und veröffentlichte 2016 sein erstes Buch: „Ernährung mit Plan“.