Bizepscurls sind gut. Handgelenkcurls nonsense.
8. November 2019

Sinnlos, nutzlos, gefährlich

Die LOOX Flop 3 der schwachsinnigsten Übungen

Die Verletzungsgefahr im Fitness- und Kraftsport wird besonders von Anfängern oft unterschätzt. Bei der richtigen Ausübung ist das Risiko bei den meisten Übungen kalkulierbar. LOOX zeigt dir hier aber drei Übungen aus der Kategorie „bloß nicht“!

Verletzungen garantiert

Es gibt lizenzierte Personal-Trainer, die privat schon gar nicht mehr ins Fitness-Studio gehen. Sie können nicht mitansehen, was manche Sportler im Gym veranstalten Dabei geht es weniger darum, dass technisch anspruchsvolle Übungen falsch ausgeführt werden. Oftmals geben sich die Sportler stattdessen unnötig in Gefahr, indem sie extreme Übungen ausprobieren, die auf keinen Trainingsplan dieser Welt gehören. Verletzungen garantiert.

Die LOOX-Top-3 der schwachsinnigsten Übungen!

Nun wird es einige geben, die sagen: „Wieso? Ist doch super!“ Glaub uns, ist es nicht.

Platz 3: Laufen mit Gewichtsmanschetten
Viele bekommen schon beim Gedanken an eine Cardioeinheit auf dem Laufband Schüttelfrost. Laufen mit Gewichtsmanschetten ist dann noch zusätzliche Folter. Das größte Problem: Kraft- und Bewegungsrichtung gehen nicht in dieselbe Richtung. Lauf lieber einfach ein wenig länger. Dann ist alles gut.

Platz 2: Handgelenkcurls
Nutzlos und gefährlich – was für eine Kombination! Handgelenkcurls bringen nichts für den Kraft- und Muskelaufbau, nur Unterarmschmerzen. Es gibt schon genügend Menschen, die mit einem Karpaltunnel-Syndrom zu tun hatten. Mach lieber Zugtrainingsvariationen mit „Fat Grips“ oder mit einem um den Griff gewickelten Handtuch.

Platz 1: Kreuzheben auf dem Balanceboard
Es ist so dämlich, dass du es hoffentlich nie im Gym sehen wirst. Und wenn: Mach um die Person einen großen Bogen. Profisportler machen es regelmäßig, sinnvoll ist es dennoch noch lange nicht. Oder bist du professioneller Skifahrer? Kreuzheben allein ist selbst für hochtrainierte Kraftsportler schon nicht einfach. Es ist einer der effektivsten, aber auch anspruchsvollsten Klassiker. Und den willst du auf einem wackligen Balanceboard ausführen? Vergiss es – und zwar schnell! By the way: Bosu Squats gehen auch nicht. GAR NICHT.

Höre auf deinen Körper!

Die Fitness-Dummheiten hören hier natürlich nicht auf – sie fangen hier höchstens an. Es gibt diverse Praktiken, die einfach nicht klug sind. Oder hast du dich schon einmal gefragt, woher der „Suicidal-Grip“ (Selbstmordgriff) seinen Namen hat?

Es macht grundsätzlich natürlich Sinn, immer auf seinen Körper zu hören. Hast du dich gerade von einem schweren Bandscheibenvorfall erholt, ist es wenig erstrebenswert, deinen Rekord beim Kreuzheben zu brechen. Lieber erst mal vorsichtig wieder rantasten. Grundsätzlich gilt: Dein Trainingsplan sollte sich an deinem körperlichen Zustand orientieren.

Es mag einige überraschen, dass die Crunches die Top 3 verpasst haben. Der Fitness-Klassiker ist bei den meisten Trainern schon längst aus dem Handbuch gestrichen. Der Grund: Falsch ausgeführt, sind sie eine zu hohe Belastung für Wirbelsäule und Bandscheiben. Um den Bauch zu trainieren, sind Planks, Russian Twists oder der Käfer viel effektiver.

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