Anfänger sollten bei den Kang Squats die Langhanteln erst einmal weglassen
23. August 2019

Viel mehr als nur eine Kniebeuge

Darum solltest du Kang Squats machen

Zwei Übungen in einer, dass heißt nicht immer doppelten Erfolg. Die Kang Squats sorgen aber für Abwechslung in deinem Training und fordern deinen Rücken, den Po und die Beine gleichermaßen.

„Normale“ Squats sind ja schon mega effektiv. Der Vorteil der Kniebeugen ist ihre Vielseitigkeit. Die Kang Squats gehören dabei zu den sinnvollsten. Du verbesserst damit nicht nur die Ausführung der 08/15-Squats, sondern formst Rücken, Po und Beine. Diese Körperregionen werden hier bedeutend mehr gefordert als bei einem klassischen Squat.

Die Ausführung ist sehr komplex und zwingt dich daher zur Entdeckung der Langsamkeit. Technik geht über alles. Richtige Kang Squats helfen dir bei anderen komplexen Übungen wie Kreuzheben. Auch dein Core ist gefordert. Ohne den läuft hier gar nichts.

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Du möchtest schöne und starke Beine? Dann gibt es wohl kaum eine bessere Übung als die klassische Kniebeuge. Wir erklären dir, wie du sie richtig ausführst. 🔶Ausführung 🔸 Schulterbreiter und stabiler Stand (individuelle Variationen möglich) 🔸 Füße leicht nach außen zeigend, Rücken gerade halten, Blick geradeaus, Belastung auf dem gesamten Fuß 🔸 Langhantel ruht symmetrisch auf Schulterblatthöhe bzw. dem Kapuzenmuskel 🔸 Rumpfmuskulatur anspannen 🔸 Hüfte und Knie beugen und kontrolliert absenken 🔸 die Hüfte sollte im tiefsten Punkt unterhalb der Knie sein 🔸 anschließend beide Gelenke gleichzeitig strecken Alles verstanden? Na dann kann es losgehen! ;) Schreib uns gern, wenn du Fragen hast. Das LOOX-Team hilft gern weiter! • Model: @annkathrin.martin • #loox #looxfitness #fakten #kniebeugen #love#facts#training #fitness #kalorien#mcfit#proudtobemcfit#faktastisch#fitnessfakten#trainingsfakten #wissen#krafttraining#kcal #Kalorienverbrauch #gymtime #gym #squats

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Wie führe ich den Kang Squat richtig aus?
– Langhantel an deinen oberen Rücken (geht auch mit einer Kurzhantel).
– Trapez und Schultern zusammen, Füße hüftbreit – wie bei einer „normalen“ Kniebeuge.
– Knie ganz leicht beugen, Hüfte nach hinten, den Rumpf mit GERADEM Rücken nach vorn strecken. Erinnert sehr an das Kreuzheben.
– Ziel: Oberkörper parallel zum Boden, aber so weit wie möglich bis dahin bewegen.
– Zwei tiefe Atemzüge und in eine tiefe Squat-Position dann wieder langsam zurück in die Ausgangsposition.
– Wichtig: Beim Zurückgehen wieder circa zwei Atemzüge in der vorgebeugten Position verharren, bevor du dich aufrichtest.
– Achte auf deine Core-Spannung.

Oder zusammengefasst: „Good Morning“ – aus dieser Position einen Squat machen – zurück in den „Good Morning“ – und gerade aufrichten! 

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Warum mache ich dann überhaupt noch „normale“ Squats?

Kang Squats sind kein Ersatz für Squats, sondern eine Ergänzung. Ein Grund dafür ist, dass es relativ schwierig ist, langfristig mit höherem Gewicht zu arbeiten. Das liegt an der geringen Hebelwirkung bei den Kangs.

Die Komplexität der Übung sorgt dafür, dass du sie nicht sofort aus dem Ärmel schüttelst. Daher nicht übermotiviert herangehen, sondern mit Demut. Wenig Gewicht und dafür dringend auf die Ausführung achten.

Fazit: Kang Squats sind eine wirklich gute Variation. Aber achte auf die Technik. Überschätze dich nicht selbst. Steigern kannst du dich immer noch.