Als Model ist Prash sehr gut im Geschäft - auch dank seines Hammer-Bodys
29. August 2019
von PIERRE SCHOBER

Unser Mitglied des Monats September

Seine Verlobte verbot Prash Nackt-Shooting bei Heidi Klum

Seinen Body hätte bestimmt so mancher Action-Star aus Hollywood gerne. Somit ist Prash (31) vollkommen zurecht unser „Mitglied des Monats“. Dabei hatte der Schauspieler aus Neuss anfangs ganz andere Karrierepläne. Wir sprachen mit ihm über Fitness, Heidi Klum und wie er seiner Verlobten zum Durchbruch verholfen hat.

Wie bist du überhaupt zum Fitness-Sport gekommen?

Das fing an, als mich dazu entschlossen hatte, auf die Schauspielschule zu gehen. Davor hatte ich eine Karriere als Profifußballer angestrebt. Hatte auch die Aufmerksamkeit von Fortuna Düsseldorf geweckt. Doch da mir ein paar Centimeter fehlen, kam es nicht zu einem Wechsel. Und so habe ich dann mit der Schauspielerei begonnen. Während dieser Zeit habe ich dann sehr viele Bollywood-Filme gesehen und mir ist aufgefallen, dass die Schauspieler da doch sehr durchtrainiert sind. Und das hat mich sehr inspiriert.

Was war dann dein Plan?

Ich wollte etwas an meiner Physis und Ästhetik arbeiten. Und so bin ich schließlich in den Fitnessbereich abgerutscht.

Wie sieht dann so dein Trainingsprogramm aus?

Viermal die Woche trainiere ich – jeweils eine Stunde. Da arbeite ich die einzelnen Muskelpartien entsprechend ab. Wenn Shootings oder Drehs anstehen, dann kommen noch zwei Cardio-Einheiten dazu.

Variierst du dann auch dein Training mit Supersätzen oder experimentierst mit Sachen wie Teilwiederholungen?

Wenn ich die Lust und Laune habe und ich der Off-Phase bin, dann trainiere ich auch mit mehr Gewicht und weniger Wiederholungen. Wenn aber Shootings anstehen, fahre ich mit dem Gewicht runter und mache mehr Wiederholungen, um den Stoffwechsel mehr anzukurbeln. Da geht es dann eher um das Straffen.

Was ist das Erfolgsgeheimnis deines Trainings? Schließlich bist du ja top-trainiert.

Das kann ich dir in einem Wort sagen: Ernährung! Viele gehen drei bis vier Stunden bei keine Ahnung wie viel Einheiten pumpen ohne diese Erfolge. Ich sage: Es reichen 45 Minuten zu trainieren, wenn du die entsprechende Regeneration hast und dich vernünftig ernährst. Das sind mindestens 65 bis 70 Prozent. Wer einen Waschbrettbauch möchte, muss komplett im Kaloriendefizit sein.

Wie sieht das bei dir aus?

Ich esse wenig Kohlenhydrate, arbeite eher mit gesunden Fetten und Eiweißen. Das ist das Geheimnis meines Erfolges.

Das stelle ich mir bei deiner Herkunft – ehrlich gesagt – ein wenig schwierig vor. Stichwort: Reis, Naan Brot und all diese Leckereien.

Auf jeden Fall. Während der Woche verzichte ich auf unser leckeres Essen. Sonntags lege ich dafür meist einen Cheat-Day ein. Aber am Montag begebe ich mich dann wieder ins Kaloriendefizit, beziehungsweise ernähre mich gesund und low-carb.

Vom Gym ging es ja dann auch auf die Bühne.

Ich habe dann an der Wahl zum „Mr. Germany“ teilgenommen. Das war 2015, da hielt ich den Titel „Mr. Internet“. So ist dann auch mein damaliger Sponsor auf mich aufmerksam geworden. Parallel dazu fing das Modeln bei mir an. Sei es Fotoshootings oder Fashion.

Und mit der Schauspielerei?

Das fing nach dem Studium an. Da habe ich „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ reingeschnuppert oder „Alles was zählt“. Ich bin auch immer noch dran bei den Hauptcastings.

Du hast ja jetzt auch durch deine Verlobte mediale Aufmerksamkeit erfahren. Wie war es für dich, ihren Weg durch „Germany’s Next Topmodel“ hindurch zu verfolgen?

Das war in jedem Fall ziemlich spannend, da ich ja auch derjenige war, der sie zum einen zum Sport gebracht hat und zum anderen in ihr auch das Potenzial dafür gesehen habe. Ich habe ihr dann auch geraten, bei GNTM mitzumachen. Es hat mich dann natürlich sehr stolz gemacht, dass sie von Runde zu Runde immer weitergekommen ist.

Du bist ja sogar in den Fokus von Heidi Klum geraten.

Ja, ich wurde von ihr sogar als Male-Model für die Staffel angefragt. Aber ich sollte nackt shooten mit 40 Mädels. Da hat meine Freundin dann doch den Vogel gezeigt.

Das ist dann auch in eurer Religion nicht unproblematisch.

Genau. Aber da ich ja Schauspieler bin, bin ich da grundsätzlich offener. Aber in dem Fall war es dann doch etwas zu viel, so dass meine Verlobte gesagt hat: „Das machst du nicht.“ (lacht)

Sprechen wir noch einmal über deine Karriere. Ist Bollywood etwas, dass für dich interessant ist?

Ja, auf jeden Fall. Ich war da auch schon vor drei Jahren zu Castings und bin auch aktuell in ein Projekt eingebunden. Aber Filmproduktion sind immer sehr langfristig ausgelegt, das zieht sich immer über mehrere Monate. Den Fuß in der Tür der Filmbranche habe ich noch nicht komplett drin.

Woran scheitert es dann oft?

Mein Typ sticht natürlich sehr heraus. „Zu arabisch“, „zu türkisch“, „zu persisch“ höre ich dann sehr oft. Komischerweise „zu indisch“ eher selten.

Und bis dahin wird gemodelt.

Genau. Parallel dazu gebe ich auch noch Personal-Training. Ich war auch noch an zwei Restaurants beteiligt. Das habe ich aber abgegeben, um mich voll und ganz auf die Schauspielerei und das Modeln zu konzentrieren.

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