Nicht wiederzuerkennen: Anita aus Krefeld
9. März 2020

Mitglied des Monats Anita

20 Kilo mussten weg, damit sie ihr Laufband nutzen konnte

Heute fällt Anita, unserem Mitglied des Monats März, vieles im Leben leichter – 70 Kilo leichter, um genau zu sein. Die hat die Krefelderin nämlich abgenommen. Ihre Erfahrungen möchte sie nun gern mit vielen Menschen teilen.

Wie bist du zum Fitness-Sport gekommen?

Ich habe wahnsinnig stark zugenommen, bis ich 136 Kilo gewogen habe. Dadurch habe ich auch Diabetes bekommen. Ich war zudem insulinresistent und irgendwann war mein Arzt ratlos und meinte, dass ich etwas unternehmen muss. Also: Gewicht reduzieren.

Und dann bist du direkt zum Fitness-Studio gegangen?

Ich bin dann erst mal nach Hause und habe niemandem etwas gesagt, wie das halt immer so ist. Ich habe das erst mal für mich behalten und habe angefangen, die Ernährung umzustellen. Im Internet habe ich mir dann ein Laufband bestellt und zu Hause trainiert. Nachdem die ersten 25 Kilo runter waren, habe ich mich dann im Gym angemeldet. Und dann ging es auch relativ schnell. In anderthalb Jahren habe ich rund 70 Kilo abgenommen.

Wie hast du denn dann im Studio trainiert, wenn du zu Hause zunächst nur auf dem Laufband warst?

Erst mal Ganzkörper und viel Ausdauertraining. Ich wollte halt möglichst schnell Gewicht verlieren. Deshalb auch viel Cardio. Ich bin allerdings nicht gerannt, sondern schnell gegangen, weil alles andere meine Kondition nicht zugelassen hat (lacht). Inzwischen variiere ich mehr, mit Crosstrainer und allen möglichen Cardio-Geräten.

Hast du dich denn vorher informiert, was du trainieren musst oder bist du einfach ins Gym gegangen und hast losgelegt?

Ich habe mich schon vorher informiert und eingelesen. Nachdem ich 60 Kilo abgenommen hatte, habe ich sogar eine Ausbildung zum Personal-Trainer begonnen.

Hast du denn auch direkt mit Krafttraining im Freihantelbereich losgelegt? Viele Übergewichtige haben da ja eine Hemmschwelle.

Das kam erst ein bisschen später. Man muss auch sagen, dass die Leute im Studio alle supernett sind. Mir, aber auch anderen, wurde geholfen.

Wie oft trainierst du?

Ich trainiere heute siebenmal in der Woche, weiß aber auch, was ich trainieren kann oder darf und was nicht. Es ist ja klar, dass man nicht jeden Tag dasselbe trainieren sollte. Angefangen habe ich mit fünf Einheiten in der Woche. Es hat alles super funktioniert. Angefangen habe ich ja zu Hause auf meinem Laufband. Ich wollte ehrlich gesagt auch von niemandem gesehen werden (lacht). Um mein Laufband zu nutzen, musste ich auch erst mal 20 Kilo abnehmen.

Und die ersten Kilos hast du dann nur über ein reines Kaloriendefizit abgenommen?

Genau. Auch damals habe ich schon viel Proteine zu mir genommen. Mittendrin habe ich dann meine Ernährung auch noch auf vegan umgestellt. Nebenbei bin ich dann noch den Diabetes losgeworden.

Wo willst du mit dem Sport noch hin?

Ich möchte sehr gern als Personaltrainerin und Ernährungsberaterin arbeiten. Ich möchte gern anderen Leuten helfen, auch abzunehmen. Ich weiß, wovon ich rede. Ich weiß, wie man sich fühlt. Ich weiß, wie andere Leute einen sehen. Ich weiß, wie viele Tränen es kostet. Ich weiß aber auch, warum man zunimmt. Es gibt Millionen Ausreden und ich kannte sie alle. Ich habe immer gedacht, dass ich gar nicht so viel esse. Nein, ich habe immer gegessen. Wenn ich glücklich war, wenn ich unglücklich war.

Dein Körper kam allerdings auch nicht ganz hinterher.

Ja, da darf man sich nichts vormachen. Ich musste anschließend operiert werden. Bei 70 Kilo in anderthalb Jahren bildet sich die Haut einfach nicht zurück – egal, wie viel Sport man macht. Die Bauch- und Bruststraffung wurde dann auch von der Krankenkasse übernommen.

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