Es gibt viele Methoden, sich die Schambehaarung zu entfernen. Waxing ist nur eine davon
6. Juli 2018

Ein Blick unter die Gürtellinie

Intimrasur – ja oder nein?

Naturbusch oder „mexikanischer Nackthund“? An der Intimrasur scheiden sich die Geister. Manche mögen es natürlich, andere wiederum stutzen die Hecke, während manche den kompletten Kahlschlag bevorzugen. Was ist denn eigentlich besser? LOOX wirft einen Blick unter die Gürtellinie.

Zu Beginn deiner Teenager-Zeit kannst du es kaum erwarten, bis dir endlich die Schamhaare wachsen. Wenn du ein Spätstarter warst, hast du dich geschämt, wenn du untenrum kahl warst. Im Erwachsenenalter stellen sich dann aber sowohl Männer als auch Frauen die Frage: Was tun mit dem Schamhaar?

Es gibt dabei vor allem geschlechtliche Unterschiede. Laut Umfragen fühlen sich Frauen attraktiver, wenn sie untenrum „freier“ sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur gestutzt oder komplett rasiert. Demnach „stylen“ sich zwei Drittel aller deutschen Frauen im Intimbereich, ein Drittel bevorzugt sogar den Komplettkahlschlag.

Warum gibt es Schamhaare?

Schamhaare haben eine Funktion – man mag es kaum glauben. Sie sind ein Schutz vor Kälte und Wärme, dazu vor Reibung durch unsere Kleidung, aber auch vor Krankheitserregern. Besonders Frauen sollten daher eigentlich auf eine „Glatze“ verzichten. Auch die Geruchsbildung im Intimbereich wird durch eine Rasur gefördert.

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Diese Dinge musst du beim Rasieren im Intimbereich beachten!

Solltest du dennoch nicht auf deine Intimrasur verzichten wollen oder können, solltest du ein paar Dinge beachten. Unter der Dusche funktioniert die Rasur am besten. Durch das warme Wasser wird die Haut gut durchblutet und auch die Haare sind weicher. Zudem kannst du den (grundsätzlich mit neuen Klingen) bestückten Rasierer direkt unter dem fließenden Wasser abspülen. Da die Haut im Intimbereich sehr empfindlich ist, rasierst du am besten in Richtung der Wuchsrichtung. Dazu benutzt du entweder Rasierschaum oder ein mildes Duschgel/-lotion. Hast du Pickel oder Rasierbrand von deiner letzten Rasur, solltest du dringend eine Pause einlegen – dringend!

Wie schützt du dich nach der Rasur?

Nach der Rasur wird es kurz unangenehm. Um deine Haut am besten zu schützen, solltest du sie danach kurz mit kaltem Wasser abbrausen. Die Poren ziehen sich zusammen. Rötungen und Ausschlag wird vorgebeugt. Danach reicht schon Babypuder – was für Babys gut ist, kann für dich nicht schlecht sein – für den perfekten Schutz. Du kannst natürlich auch auf spezielle After Shaves oder Lotionen zurückgreifen. Nach der Rasur solltest du übrigens nicht in die Sauna gehen. Da wird den Bakterien Tür und Tor geöffnet.

Wie vermeidest du Pickel?

Pickel nach der Intimrasur hat wahrscheinlich jeder schon einmal erlebt. Da es in unserer Intimregion immer schön warm und feucht ist, sprießen Pickel dort besonders schnell und gerne. Erste Hilfe verspricht dabei ein schnöder Eiswürfel. Wichtig: Entzündete Pickel bitte nicht ausdrücken. Das macht es nur schlimmer.

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Was ist eigentlich Brazilian Waxing?

Mit dem Waxing hast du ein paar Wochen Ruhe, es ist aber nicht jeder Manns/jede Fraus Sache. Denn es ist alles andere als ein leichtes Ziepen. Mit einem Holzspachtel wird das flüssige Wachs aufgetragen. Bitte nicht selbst machen, sondern in ein Kosmetik-Studio gehen. Es gibt gute Gründe, warum es diese gibt. Ist das Wachs trocken, geht es ganz schnell. Ein kräftiger Ruck – aua – und die Haare sind weg.

Hautschonender ist Sugaring. Anstatt Wachs wird hier eine Zuckerlösung (200 g Zucker, 2 EL Zitronensaft, 1 EL Wasser) verwendet. Die Masse wird entgegen der Haarwuchsrichtung aufgetragen und dann mit der Wuchsrichtung abgezogen. Genau andersherum als beim Waxing.

Fazit: Es ist eigentlich egal, worauf du stehst. Das wichtigste ist deine Körperhygiene. Wenn du gut auf dich achtest, kannst du auch den Haarwuchs in deinem Intimbereich stutzen, ohne direkt eine Infektion zu befürchten.