Vin Diesel im Bloodshot-Interview
6. März 2020
von Nikola Trboglav

Für "Bloodshot" in Topform

Vin Diesel im Interview

Wie macht man eine eisenharte Maschine noch stärker? Mit Bionik! Was in der Realität nicht mehr möglich ist, hat Hollywood im Blockbuster „Bloodshot“ (seit 5. März im Kino) gerade auf die Leinwand gebracht – einen schier unbesiegbar starken Vin Diesel (52) in Höchstform. Der Actionheld im exklusiven LOOX-Interview.

Vin, mit „Bloodshot“ kommt eines der erfolgreichsten Comics ins Kino. Dem Mainstream wird das allerdings nicht so bekannt sein. Was dachtest du, als dir die Rolle angeboten wurde?
„Bloodshot“ ist natürlich kein Name wie Superman oder einer der klassischen Helden – das zieht man natürlich in Betracht, wenn man einen Charakter aus der Valiant Welt spielt. Aber gleichzeitig war das auch der Reiz für mich. Mir gefällt die Idee, denn Valiant-Charaktere waren in dieser Art von Film nie der konventionelle Typ eines Superhelden. Und was gerade so cool an Valiant ist, ist: Wie viel von den Problemen des wirklichen Lebens und welche aktuellen Themen, die diese Charaktere erschaffen, mitspielen. So etwas wie posttraumatischer Stress. Soldaten identifizieren sich eindeutig mit dem Gefühl, sich zu fragen, ob sie willkommen sind, wenn sie vom Schlachtfeld nach Hause kommen. Und ich glaube, die Handlung des Films hat dies ein wenig in den Vordergrund gerückt, was den Film anders und aufregend macht. Ich war sehr aufgeregt über die Gelegenheit und die Herausforderung diesen Valiant-Comic zu machen.

Vin Diesel in extremer Rage, weil seine Frau umgebracht wurde, will Rache und wurde dabei bionisch optimiert. Wie würdest du „Bloodshot“ selbst jemandem beschreiben, für den die Story nach einer Mischung von „Extreme Rage“ und „Terminator“ klingt?
Nikola, es ist sehr interessant, dass dieser Charakter sowohl Angst als auch Einfühlungsvermögen hervorruft. Denn auf der einen Seite möchte man nicht von „Bloodshot“ verfolgt werden, nichts ist furchteinflößender. Aber gleichzeitig sieht man, wie dieser ehemalige Soldat manipuliert wird und buchstäblich mit seinem Herzen gespielt wird. Man kann sich die Qual nur vorstellen: Die Rache ist nur sekundär gegenüber dem Grauen, das er immer und immer wieder sieht. Und dass diese implantierten Erinnerungen zu einer psychischen Instabilität führen und das ist es, was die Wahrnehmung seines Charakters beginnt zu verändern. Zuerst ist man sehr verängstigt und man möchte nicht mit ihm in einem Tunnel sein, nicht verfolgt werden und nicht wollen, dass er meinen Namen ruft. Wenn du diesen Film gesehen hast oder während du diesen Film siehst, wirst du denken: Was für eine Schande. Er ist völlig durchgedreht aus für ihn unbekannten Gründen.

Du wirkst auf viele Fans schon immer wie übermenschlich stark. Wie schwer fiel es dir, die noch stärkere Killer-Maschine zu spielen?
Großartige Frage, lustig, dass du fragst. Ich war am Set und meinte nur: „Du willst Vin Diesel Superkräfte geben? Willst du mich veräppeln?“ (lacht)
Ja, was mir Spaß gemacht hat, war die Idee, fast unsterblich zu sein. Wobei es sich hier ja um eine andere Unsterblichkeit handelt als bei „The Last Witch Hunter“, was da offensichtlich das Thema der gesamten Handlung ist. Hier geht es eher um Regeneration und die Art, wie „Bloodshot“ in der Lage ist zu regenerieren. Das war schon spaßig, diese Nanotechnologie sich zusammenschließen zu sehen ist schon cool. Und wir alle wünschten, so etwas zu haben. Bei einem Unfall oder wenn ich meine Stunts mache, wünschte ich, ich hätte solche Fähigkeiten. Wenn der Stunt in die Hose geht, fühle ich das für Wochen (lacht).

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