Paige Spiranac: Golf war nie schöner
11. Juli 2018

Sie macht Golf schöner

Paige hat mehr Follower als Tiger Woods

Wenn es um weibliche Golferinnen geht, dann fällt fast allen nur ein Name ein: Paige Spiranac (25). Und dafür gibt es mehr als nur zwei Gründe! 1,4 Mio Follower auf Instagram. Im Schnitt erhält sie über 80.000 Likes. Wer aber glaubt, dass die schöne Paige nur ein Werbegag ist, der sieht sich getäuscht. Sie ist eine Kämpferin – mit einem Driver.

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„Ich weiß, dass mich viele Leute als Werbegag sehen. Wenn ich ein Mann wäre und so viele Follower hätte, würden die Leute es toll finden“, erklärte Paige in einem Interview mit dem „Guardian“. Ihr gutes Äußeres, dass sie entsprechend zu verpacken weiß, ist natürlich nicht hinderlich. Schließlich hat sie mehr Follower als Tiger Woods (42), die Ikone des Golf-Sports.

Unterstützt wurde dieses Image durch die Einladungen zu den Dubai Masters 2015 und 2016, obwohl sie sich sportlich nicht qualifiziert hatte. Beide Male verpasste sie den Cut deutlich. Dennoch garantierte sie dem Turnier Schlagzeilen.

Anna-Kournikova-Syndrom

Bei Paige gilt jedoch auch das Anna-Kournikova-Syndrom. Ihr sportlicher Erfolg steht in keiner Relation zu ihrem Ruhm. Das ruft viele Neider auf den Plan. Einige gehen in ihrem „Hass“ auf die Amerikanerin allerdings zu weit. Paige: „Ich wurde belästigt. Meine Familie wurde belästigt. Ich erhielt Morddrohungen. Leute drangen in meine Privatsphäre ein und wollten mich erpressen.“

Kürzertreten will sie dennoch nicht, obwohl ihre sportliche Karriere aktuell auf Eis liegt und sie sich stattdessen auf ihre Social-Media-Aktivitäten und Sponsoren-Verpflichtungen konzentriert. Ihre Rolle als Botschafterin des Frauen-Golfs ist dennoch nicht hoch genug einzuschätzen. So ist sie eine Gegnerin des seit 2017 geltenden Dress-Codes der Ladies Professional Golf Association (LPGA). Der untersagt es den Golferinnen, zu tiefe Dekolletés zu tragen. Paige: „Die neuen Vorschriften behindern das Wachstum des Frauengolfs.“

Foto-Shooting für „Sports Illustrated“

Im Februar wurde ihr eine große Ehre zuteil: Sie gehörte zum illustren Kreis von Sportlerinnen, die zum traditionellen Swimsuit-Shooting der „Sports Illustrated“ eingeladen wurden. Paige auf „Instagram“: „Ich bin überwältigt und gerührt. Frauen sind in unserer Gesellschaft jeden Tag so viel Druck ausgesetzt, einem bestimmten Ideal entsprechend auszusehen, sich zu benehmen und sich auszudrücken. Es ist schwer geworden, herauszufinden, was man ‚kann‘ und was man ‚sollte‘. Ich bin stolz auf meinen Körper. Ich bin stolz, wer ich bin.“

Die Bilder waren auch ein Zeichen im Kampf gegen das Online-Mobbing. Im „Esquire“ erklärte sie: „Mein Ziel ist es, den Golfsport freundlicher und einladender zu machen, und ich werde meine Anti-Mobbing-Arbeit fortsetzten.“ Unsere Unterstützung hat sie.