Mit "Miracle Morning" zum Traumbody?
17. Januar 2019
von Alisha Pälmke

Motivations-Guru Bastian Yotta im Interview

Miracle Mornings im Dschungelcamp

Yotta macht es vor, alle machen es nach – „Miracle Mornings“. Im Dschungelcamp erleben wir den muskelbepackten Bastian Yotta (42) als „Motivations-Guru“. Im LOOX-Interview verrät er, warum er sich vom Luxusleben getrennt hat und was es mit seinen morgendlichen Ritualen auf sich hat.

Bastian, wie fängst du denn deinen Tag an?
Ich beginne mit dem „Miracle Morning“. Der besteht aus Visualisierung: „Was will man überhaupt und warum bin ich überhaupt aufgewacht?“. Manche Leute gehen in den Tag hinein und wissen gar nicht genau, was sie wollen. Ich setze meine Ziele, visualisiere mein Wochenziel und mein Jahresziel. Dann kommen die Affirmationen: „I’m a money magnet. I’m strong, healthy and full of energy“. Und dann die Gratitude, die Dankbarkeit. Das heißt, sich auf das zu besinnen, was man schon hat.

Es gibt ja bereits viele Motivationsbücher, wie „Law of Attraction“ oder „The Secret“. Was unterscheidet denn dein Buch „Die Yotta Bibel“ von den anderen?
Nichts, was ich in dem Buch beschreibe, habe ich erfunden. Die ganzen Tools gibt es ja seit ewigen Zeiten, aber man muss sich nur eine Frage stellen: „Warum setzen die Leute es nicht um?“. Ich glaube, dass ich einen Weg gefunden habe, die Tools, in der Yotta Bibel mit einer sehr offenen Sprache zu beschreiben. In meinem Buch beschreibe ich nicht nur meinen Aufstieg, sondern ich beschreibe vorher meinen Fall. Mir ist das passiert, was vielen passiert ist. Du baust was auf und bist reich und dann drehst du durch. Du kaufst alles. Du willst jedem zeigen, wie toll du bist und am Schluss bist du pleite weil du mit dem Geld nicht umgehen kannst und weil dir dieses „being humble“ fehlt.

Du bist ja eher dafür bekannt mit deinem Geld zu protzen. War das nur gespielt für das Image, um erfolgreich zu werden? Inwiefern gehst du denn jetzt anders mit dem Erfolg um?
Also beim allerersten Mal war ich ja getrieben es meinem Vater zeigen zu wollen – beweisen, dass ich es auch geschafft habe. Was keiner so richtig mitbekommen hat ist, dass ich mein Leben vor einem Jahr komplett geändert habe. Man sieht jetzt seit einem Jahr nirgendswo mehr einen Rolls Royce, keinen Ferrari. Ich fahre seit einem Jahr Fahrrad. Ich habe mich komplett zurückgezogen. Auch die Posts auf Instagram, auf Snapchat, da ist überhaupt kein Luxus mehr, weil ich eben erkannt habe, dass ich in dieses LA Game reingezogen wurde. Ich habe das größte Glücksgefühl aller Zeiten.

Aber um deine Frage richtig zu beantworten: Es ist natürlich am Anfang schon ein Trojanisches Pferd gewesen. Hätte ich mich dahingestellt und gesagt „Pass mal auf, ich erzähle dir jetzt mal wie es läuft“, dann hätten die Leute mir nicht zugehört. Aber gibst du ihnen erst einmal einen Teaser und hast ihre Aufmerksamkeit, dann kannst du sie tiefer reinführen.

Also Yotta-Girls gibt es jetzt nicht mehr? Wen coacht du denn dann jetzt?
Ich coache noch immer sehr viel. Die Gruppen sind jetzt größer geworden, als sie damals in der Villa waren. Es sind jetzt mehr Männer. Der Männeranteil liegt jetzt bei 90 %. In der Villa waren es nur Frauen. Das gibt mir eine gesunde Distanz. Es kommen auch viele Frauen wegen mir und nicht wegen meinem Coaching. So hübsch das Mädel ist, ich würde nie eine meiner Studentinnen küssen. Das macht man nicht. Ich bin Coach und ich muss mir diese Unabhängigkeit und diesen Respekt bewahren. Sonst bist du kein Coach, sondern ein Hampelmann.

In einem Video von 2015 hast du gesagt: „2018 bin ich Milliardär“. Ich kenne deinen Kontostand zwar nicht, aber als einen Milliardär schätze ich dich nicht ein.
Milliardär muss man unterscheiden, ob du es auf dem Konto hast oder als Firmenwerte. Auf dem Konto bin ich weit davon entfernt. Die Firmenwerte wachsen, aber die Technology Company haben wir immer noch nicht auf den Markt gebracht. Aus einem einfachen Grund: sie ist noch nicht perfekt. Jeder hat Angst, dass Amazon oder Google an uns vorbei zieht. Aber mein Anspruch ist, dass es perfekt ist und nicht um schnell Geld zu machen. Persönlich muss ich sagen, dass ich meinen eigenen Weg gefunden habe – anderen Leuten helfen. Wenn ich mir jetzt anschaue mit wie wenig Kosten ich jetzt lebe – ich denke unter 10.000 Dollar im Monat. Das mag für einige Leute viel klingen, aber wenn man das vergleicht: zu Marias Zeiten waren es 150.000 Dollar im Monat. Ich kann aber sagen, dass mein Glück doppelt oder dreifach so hoch ist.

In deinem Buch hast du auch viele persönliche Sachen erzählt u.a. über die schwierige Beziehung zu deinem Vater. Hat sich eure Beziehung verbessert oder habt ihr Funkstille?
Ich habe es glaube ich unzählige Male probiert mich mit ihm zu connecten. Ich habe ihm auch verziehen, vergessen habe ich nicht, aber ich habe ihm verziehen. Es ist ja noch viel mehr passiert, als im Buch steht. Wir mussten vieles rausstreichen, weil die Rechtsprechung in Deutschland die Familie schützt. Das heißt, was in der Familie passiert, muss in der Familie bleiben. Deswegen hätte mein Vater mit einer einstweiligen Verfügung das gesamte Buch stoppen können. Ich dachte mir nur „Wer hat damals den kleinen Jungen rechtlich geschützt, als ich misshandelt wurde?“. Da war kein Rechtsstaat da. Jetzt wird mein Vater rechtlich geschützt. Insofern habe ich das alles sehr nett geschrieben. Es war noch schlimmer.

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When I was homeless I felt so down and frustrated that I considered to get out of life because I hated this life and me so much. But then I had this one moment where I thought about my perfect life and I remembered the tv Serie Baywatch. That moment made me creating myself and my dream life. So to all of you outside who are struggling : I know how you feel. I was there. But I can tell you one thing : it is worth to fight for your dreams and you can create yourself and your life. Your past doesn't matter. Lesson learned and then close the file. Move on and start new. I did it and you can do it. Now I am living my own baywatch movie just the baywatch babe is missing - applications more than welcome lol ;-)

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Du bist ja mit Beauty-Produkten in München erfolgreich geworden. Hast du dich jetzt aus dem Beauty-Business komplett rausgezogen?
Das ist immer noch eines der Mutterschiffe des Yotta-Empires. Wir operieren nach wie vor weltweit, mit Wachstumszahlen die sehr angenehm sind. Ich spreche selten über mein Business. Aus dem folgenden Grund: Die Spa-Direktorin ist meistens eine etwa 50-jährige, etwas pummelige Frau, da sie viel arbeitet. Wenn sie meine Fotos mit den Mädels sieht und was auch immer, dann würde sie sich wahrscheinlich von unseren Geräten distanzieren. Das heißt mein Einfluss auf das Geschäft wäre negativ. Es läuft und ist gut und ich halte mich als der Dichter und Denker im Hintergrund.

Hast du selber schon mal Beauty-Produkte verwendet oder chirurgische Eingriffe machen lassen oder kannst du es dir in Zukunft vorstellen?
Wenn ich etwas selber an mir nicht lieben würde, dann würde ich es in Betracht ziehen. Ich hatte jetzt wieder eine Massephase und bin jetzt gerade im Cutting Down. Auf 6% runtergehen ist harte Arbeit. Aus allen Ecken werden dir Steroide angeboten. Aber ich habe immer wieder Nein gesagt und werde es auch durchhalten und wenn es zwei Monate länger dauert. Es wird auch immer viel darüber gesprochen, dass meine Frauen Brust-OPs hatten. Nummer 1: Das möchte ich einmal sagen, ich habe nie einer Frau geraten die Brüste größer machen zu lassen, sondern die Frauen haben mich gefragt: „Deine Ex-Freundin hatte so große Brüste, gefällt dir das?“. Dann habe ich gesagt: „Mir gefällt es, wenn eine Frau glücklich ist mit ihrem Körper“. Wenn sie sich selbst attraktiv findet, finde ich sie attraktiv. Dann sagt die Frau: „Größere Brüste würden mir schon auch stehen“. Dann unterstützt du die Frau auf dem Weg dahin, aber ich sage nicht: „Du brauchst große Brüste“.

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Du trainierst ja schon sehr lange. Hast du auch schon mal bei uns im McFIT trainiert?
Ich liebe das McFIT. Also erstmal die Gründergeschichte liebe ich. Zweitens, als ich noch in München war, habe ich im McFIT trainiert und ich weiß, die Maschinen sind höchster Standard, sauber und die Öffnungszeiten genial. Bevor ich nach LA gezogen bin, habe ich immer im McFIT trainiert. Wenn es ein McFIT in LA geben würde, würde ich auch da trainieren.

Das wird es sogar bald geben, nur dann wahrscheinlich nicht unter dem Namen McFIT, aber wir arbeiten dran. Vielleicht wird es ja schon dieses Jahr eröffnet.
Ah okay. Sehr cool. Das klingt doch sehr gut.

Was trainierst du denn am liebsten?
Natürlich liebe ich Bankdrücken. Das ist die ehrlichste Übung und da kannst du nichts abfälschen und es ist ja unter Männern auch ein absolut klassisches Schwanz messen. „Wie viel drückst du auf der Bank?“. Mein Rekord ist die 100 Kilo 43 Wiederholungen zu drücken und ich kenne auch wenige Leute, die da mithalten können. Deswegen liebe ich Bankdrücken und meine Brustmuskulatur ist entsprechend gut ausgebaut. Das ist mein absoluter Favorit.

Und deine least favorite Übung?
Ganz klar die Beinpresse. Beine mag ich nicht so gerne, aus dem Grund, weil ich damals eine schwere Rückenverletzung hatte und keine Squats machen kann. Also Beine ist nicht was ich liebe, aber ganz klar etwas, was dazu gehört.

Wie oft gehst du pro Woche ins Fitnessstudio?
Pro Woche 12 mal. Zweimal am Tag.

Cardio und dann Kraft?
Ja, wenn ich ganz gut dabei bin und keine Interviews und keine Drehs habe, trainiere ich dreimal am Tag. Leider ist es so, dass du zwar das klassische Bodybuilding machen kannst, aber das heißt noch lange nicht, dass du fit bist. Ich trainiere funktionales Training, wo ich fit bin und mit meinem eigenen Körpergewicht arbeiten kann und einmal das klassische Pumpen, wo du die Muskeln formst und aufbaust. Ich trainiere einmal um fit zu sein und einmal um fit auszusehen.