Michael B. Jordan weckt ein zweites Mal alle Rocky-Fans aus dem Schlaf und weiß mit seinem athletischen Body zu überzeugen
21. Januar 2019

Muckis, Boxen, Trainingstipps

Michael B. Jordan im Interview

Ein B. macht den großen Unterschied! Michael B. Jordan (31) hat nichts mit dem Basketballer Michael Jordan zu tun, ist inzwischen aber genauso berühmt, seit er vor drei Jahren als Adonis Creed in dem Boxerdrama „Creed – Rocky’s Legacy“ die Kinokassen klingeln ließ. Nun folgt mit „Creed 2“ die heißersehnte Fortsetzung, für die der Hollywoodstar noch mehr trainierte als für Teil 1.

Michael, war es für dich schwerer oder einfacher, dich für „Creed 2“ wieder in Form zu bringen?
Ich spiele Adonis nun das zweite Mal und wusste daher, wie ich ihn zu spielen habe. Nun kam es vor allem auf das Drehbuch an. Die Story musste stimmig sein und ich finde, diesmal gibt es schöne Details, die dem Ganzen Authentizität geben. Adonis wird diesmal Vater, seine Beziehung zu Rocky wird auf den Prüfstand gesetzt und er begegnet den Dragos. Klar musste ich mich dafür auch körperlich wieder in Form bringen, was mich ein weiteres Mal herausforderte.

Inwiefern?
Nach „Creed“ und „Black Panther“ war es das dritte Mal, mich körperlich verändern zu müssen. Inzwischen haben mein Trainer und ich mich daran gewöhnt, weshalb es mir auch gar nicht mehr so schwerfiel. Nur auf Diät gesetzt zu werden, fand ich weniger angenehm. Monatelang durfte ich nur noch Hühnchen, Reis und Brokkoli essen, und das fiel mir echt schwer.

Trainer und Ernährung sind das Eine, um so einen beeindruckenden Brustumfang zu kriegen, musst du aber schon ordentlich hustlen …
Klar (lacht). Das erste Mal, dass ich mir überhaupt Muskeln antrainiert habe, war mit 25. Davor hatte ich es nicht für nötig gehalten, aber je älter man wird, desto mehr muss man machen, um muskulös zu bleiben. Das Resultat, was man jetzt in „Creed 2“ sieht, ist natürlich allein auf mich zurückzuführen.

Welche Tipps würdest du deinen Fans geben, die dich vor allem für deine Physis bewundern?
Esst Hühnchen, Reis und Brokkoli bis zum Umfallen (lacht)! Ich will sagen, dass es um reine Selbstkontrolle geht. Viele glauben ja, zur Gewichtsabnahme muss man weniger essen. Es kommt aber mehr darauf an, öfter kleine Portionen zu essen, sodass dein Körper es sogleich verbrennt und es nicht ablagert, weil er nicht weiß, wann es das nächste Mal etwas zum Essen gibt. Daneben ist natürlich auch der regelmäßige Besuch ins Fitnessstudio wichtig.

Was du ja erst seit deinem 25. Lebensjahr verinnerlicht hast …
Manche glauben ja, dass sie zum Fitness gehen und schon verwandelt sich der Körper quasi über Nacht. Leider ist das nicht so. Du musst konsequent an dir arbeiten, und gewöhnlich sind es die Bauchmuskeln, die sich zuletzt zeigen. Du siehst überall gut aus, nur um deinen Bauch schwabbelt noch das Fett.

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Die Boxkämpfe sind sehr beeindruckend gedreht worden. Wie darf man sich die Choreographie vorstellen? Hattet ihr auf dem Boden Aufkleber für eure Schrittfolge?
Nein, das war eher wie ein Tanz beim Ballett. Florian Munteanu, der meinen Gegner spielt, war in diesem Fall quasi mein Tanzpartner und wir mussten beide unsere Schritte lernen. Wir standen in einer Beziehung zueinander, die natürlich koordiniert sein musste. Wie mussten also schon wissen, wie wir uns wann anzusehen haben, welche Schläge wie auszuteilen sind und so weiter. Während der Kämpfe gab es nur kleine Sektionen, die choreographiert waren, alles andere beruhte auf gegenseitigem Vertrauen. Wichtig war, ständig in Bewegung zu bleiben, wie man es von echten Boxkämpfen kennt.

Welche Übungen machen dir besonders viel Spaß und welche nicht?
Burpee-Training hasse ich! Da muss man zuerst aufrecht stehen, dann mit ausgestreckten Armen zum Boden. Anschließend die Beine nach hinten stoßen, wieder zurück und aufstehen. Das ganz schnell und hintereinander weg. Das ist die einzige Übung, mit der ich überhaupt nicht klarkomme. Alles andere macht mir sogar richtig Spaß.

An welche Szene aus „Creed 2“ erinnerst du dich noch besonders gern?
Wenn man mich im Film sieht, wie ich unter Wasser Boxschläge trainiere. Das wollte ich unbedingt machen, weil man das bisher noch in keinem anderen Boxerfilm gesehen hat. Ich wollte wissen, ob ich das schaffen kann, dann sah ich, wie cool das aussieht.

Mal abgesehen von Rocky alias Sylvester Stallone – gibt es einen echten Boxer, den du über alles verehrst?
Muhammad Ali, und zwar für das, was er innerhalb und außerhalb des Rings repräsentierte.