Immer genug trinken, aber nicht zu viel. Das kann böse Folgen haben
26. April 2019

Brechreiz, Krämpfe, Bewusstlosigkeit

Man kann auch zu viel trinken!

Man kann gar nicht zu viel Wasser trinken. Könnte man meinen. Doch das ist ein Irrglaube. Jedenfalls haben dies australische Wissenschaftler nun untersucht. Brechreiz, Krämpfe und Bewusstlosigkeit können die Folge sein.

Körperliche Beschwerden bei zu viel Flüssigkeitsaufnahme

Zwei bis drei Liter empfehlen Mediziner pro Tag. Dies ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich, abhängig von der Statur, Alter, körperlicher Belastung etc. Besonders ältere Menschen neigen dazu, das Trinken schlicht und ergreifend zu vergessen. Das kann besonders im Sommer fatale Folgen haben. Doch auch zu viel Wasser kann für den Körper „unschöne“ Folgen haben.

Das Problem: Trinken wir mehr Flüssigkeit, als wir eigentlich benötigen, sinkt der Mineralstoffgehalt im Blut ab. Dies haben Forscher der University of Melbourne erforscht. Besonders der niedrigere Natriumgehalt sorgt für körperliche Beschwerden: Brechreiz, Krämpfe bis hin zur Bewusstlosigkeit können die Folge sein.

600 Probanden mit einer Nierenschwäche tranken über einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten mehr Wasser als üblich. Die Nierenwerte verbesserten sich entgegen den Erwartungen nicht. Dafür kam es zu den oben erwähnten Folgeerscheinungen.

Zu wenig Wasser führt zu Unkonzentriertheit

Ausnahmen von der Regel gibt es natürlich auch hier. Starke Hitze, viel Sport, aber auch eine fiebrige Erkältung sorgen für einen höheren Flüssigkeitsbedarf, um einer Dehydrierung vorzubeugen – teilweise bis zur dreifachen Menge. Sinnvoll wäre in dem Fall dann grundsätzlich allerdings eher ein isotonisches Getränk, anstelle von Wasser.

Trotzdem natürlich jetzt nicht denken, dass man das Trinken vernachlässigen darf. Wir brauchen Wasser. Durch das Wasser scheiden wir Giftstoffe aus, beugen der Hautalterung vor und wir merken es schließlich auch im Kopf. Trinken wir zu wenig, sind wir oft fahrig und unkonzentriert.

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Schon morgens anfangen, Wasser zu trinken

Wer auf der Arbeit oft das Trinken vergisst, kann mit einem einfachen Trick nachhelfen. Einfach den Wecker stellen und jede Stunde ein Glas trinken. Morgens gern auch zwei. Schließlich raten viele Experten dazu, dass wir den Großteil der benötigten Flüssigkeit in den ersten sechs Stunden nach dem Aufstehen zu uns nehmen. Der Grund: So hat der Körper über den restlichen Tag Zeit, Giftstoffe und ähnliches auszuscheiden.