Honig in den Tee. Etwas gesünderes gibt es kaum
9. Oktober 2020
von LOOX

Wundermittel gegen Husten

Honig, Ingwer & Co machen dich fit für den Herbst

Selten war es wichtiger, sein Immunsystem zu stärken. Corona meets Grippe – starke Gegner, mit denen sich dein Körper nun messen muss. LOOX sagt dir, wir du dein Immunsystem in den richtigen Verteidigungsmodus bringst.

♦ Es gibt kaum gesündere Lebensmittel als Honig
♦ Ingwer und Zitrone sollten zu deiner täglichen Routine gehören
♦ Corona-Maßnahmen schützen dich auch vor einer Grippe

„Sugar, give me honey!“

Honig im Tee, Honig, um Husten zu lindern, Honig als Booster für dein Immunsystem – es gibt kaum gesündere Lebensmittel. Forscher der Universität Oxford haben dies nun in einer neuen Studie teilweise bestätigt.
Vor allem Menschen mit Erkrankungen der Atemwege können ihre Beschwerden mit Honig lindern. Bei Husten kann Honig wirksamer sein als manch Mittel aus der Apotheke. Wobei in vielen Medikamenten sowieso Honig verarbeitet ist.

Aber Achtung: Für Säuglinge ist das Naturprodukt Honig nicht geeignet, kann sogar lebensbedrohliche Krankheiten auslösen. Schuld daran sind die im Honig enthaltenen Umweltbakterien.

Dennoch kann Honig nachgewiesenermaßen weitaus mehr, als Speisen nur ein angenehm süßes Aroma verpassen. Vor allem Menschen, die unter Herbstdepressionen leiden, können von den Wirkstoffen des Honigs profitieren. Honig hat einen positiven Effekt auf unser Nervensystem. Das liegt an der Glucose. Diese sorgt dafür, dass die Neuronen schneller ins Blut gelangen. Das beruhigt schließlich unseren Organismus, sodass wir insgesamt gechillter sind. Idealerweise in Verbindung mit einer Tasse warmer Milch.

Durch das gesenkte Stresslevel ist unser Körper – und vor allem unser Gehirn – in der Lage, Top-Leistung zu bringen. Das hilft besonders beim Lernen, da die Merkfähigkeit verbessert wird. Die Glucose im Honig bewirkt noch viel mehr im Körper. So lässt sie das Insulin im Körper ansteigen, was wiederum eine Erhöhung der Serotoninproduktion erhöht. Dies fördert einen gesunden, regenerativen Schlaf.

Doch auch für Haut, Herz und Magen hat der regelmäßige Genuss von Honig positive Auswirkungen. Besonders der sehr teure Manukahonig (rund 50 Euro pro 500 Gramm) ist ein echter Alleskönner. Das liegt am Methylglyoxal. Davon hat das „flüssige Gold“ extrem viel, was wiederum dabei hilft, Viren, Bakterien und Pilzen im Darm den Garaus zu machen.

Was nichts kostet, ist auch nichts

Honig ist ein Qualitätsprodukt, was man ja schon am Preis für den Manukahonig merkt. Aber auch bei gängigen Honigsorten aus dem Supermarkt ist es wichtig, auf Qualitätssiegel zu achten. Ein gutes Glas Honig (gerne direkt vom Imker) hat seinen Preis. 10 Euro pro Glas (500 Gramm) sollte es dir gern wert sein. Schließlich ist Honig ja auch kein Produkt, dass du täglich in Unmengen verschlingst.

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Neben Mineralstoffen (0,2 Gramm/100 Gramm) sind im Honig auch Enzyme, Aminosäuren, Spurenelemente und Vitamine enthalten. Allerdings in einer nicht erwähnenswerten Menge. Solltest du ihn, unabhängig von seiner gesundheitlichen Wirkung, zum „Würzen“ einsetzen, sind weitere Vorteile bemerkenswert. Du brauchst weniger als etwa vom Zucker, da die Süßkraft viel größer ist. Honig hat auch weniger Kalorien als der weiße Konkurrent und belastet den Stoffwechsel bedeutend weniger.

Ingwer und Zitrone sollten eine tägliche Routine sein

Auch in einer heißen Zitrone kann der Honig zum Einsatz kommen. Eine heiße Zitrone, am besten mit Ingwer, sollte zum täglichen Ritual gehören, wenn wir uns im Übergang vom Sommer zum Herbst befinden – und natürlich auch gern darüber hinaus. Vorbeugend wirkt die Vitamin-C-Bombe nämlich viel besser, als wenn die Erkältung oder Grippe bereits da ist.

Ingwer ist als Tee extrem wirkungsvoll in der Prophylaxe. Bei der Herstellung kannst du durch einfache Kniffe das Optimum aus der Knolle herausholen. Hierbei geht es nämlich durchaus um Schnelligkeit. Möglichst viel Schnittfläche verwenden (am besten schräg) und sehr schnell mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen. So gehen am wenigsten der etherischen Öle des Ingwers verloren.

Ebenfalls gut, um uns mit ausreichend Vitamin C zu versorgen: Paprika, Brokkoli oder Kohl. Das stärkt den Körper von innen. Natürlich sind auch beinahe alle Zitrusfruchtsorten und Beeren vitamin-c-reich.

Vitamin-A-Mangel vor allem für Kinder gefährlich

Doch nicht nur Vitamin C ist wichtig, um uns vor Krankheiten zu schützen. Neben Karotten sind auch die artverwandten Gemüsesorten wie Süßkartoffel oder Kürbis zu nennen. Vitamin-A-Mangel bietet Nährboden für Infektionen, besonders bei Kindern. Von Pillen ist jedoch abzuraten.

Ein sozial schwer vereinbarer Booster für dein Immunsystem ist Knoblauch. Der enthält superviel Allicin. Du musst den Knoblauch ja nicht als Tee zur dir nehmen, sondern lieber zum Würzen deiner Beilagen und Hauptgerichte verwenden. In Verbindung mit Milchprodukten ist er dann auch gar nicht so schlimm. Zur Not muss man am Abend halt in der Löffelchen-Stellung im Bett liegen.

Dein Immunsystem ist zudem eng mit dem Darm verbunden. Ist der gesund, geht es in der Regel auch deinem Immunsystem gut. Um nun die Darmflora im Gleichgewicht zu halten, sind Kohlprodukte top. Egal ob mit Sauerkraut oder – wer es lieber exotisch mag – Kimchi. Perfekter Infektionsschutz. Auch Kefir und Joghurt halten den Darm im Gleichgewicht.

Auch wenn Lakritz kürzlich etwas in Verruf gekommen ist, kann es in Maßen (nicht Massen) das Bakterienwachstum besonders im Darm verringern. Süßholz kann man gern auch als Tee genießen, wer seinen Zuckerkonsum einschränken möchte. Das Problem ist halt, dass zu viel Süßholz für Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen sorgen kann. Und für Schwangere ist es sowieso ein No-Go, da der Verzehr zu Frühgeburten führen kann.

Fisch und Innereien gegen Eisenmangel

Auch schlecht sind Kalium- oder Eisenmangel. Dafür solltest du während deiner Mahlzeit, allerdings keinen Kaffee oder Tee trinken. Das verhindert die Eisenaufnahme. Optimal ist beispielsweise Orangensaft, wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts. An tierischen Produkten sind vor allem Fisch und Innereien großartige Eisenlieferanten.

Veganer oder Vegetarier erhöhen dann lieber ihren Spinat– und Erbsenkonsum. Als Snacks sind getrocknete Früchte, Kürbiskerne und vor allem Nüsse wichtig. Diese haben nicht nur gesunde Fette, sondern machen dein Immunsystem richtig fit. Schon mit einer Paranuss am Tag deckst du deinen kompletten Selen-Bedarf ab. Noch Fragen?

Die richtige Ernährung ist das eine, der „Lebenswandel“ das andere. Mit entsprechend Bewegung und Regeneration sorgst du für ein Gleichgewicht zum Alltagsstress. Stress ist nämlich der größte Feind des Immunsystems und macht dich anfällig für Infektionen. Auch Schlafmangel macht dich anfälliger, besonders natürlich jetzt im Herbst.

Corona-Maßnahmen schützen auch vor einer Grippe

Auch wenn es nervt: Um uns zu schützen, sollten wir uns weiterhin alle vorbildlich an die Schutzmaßnahmen der Bundesregierung halten, die im Rahmen der Corona-Pandemie ergriffen wurden. Dazu gehören die Wahrung eines Sicherheitsabstandes, entsprechendes Desinfizieren und Reinigen der Hände sowie auch das Tragen einer Maske. Die schützt dich und andere nämlich nicht nur vor Corona, sondern auch vor den „gängigen“ Grippeviren. Ein Spaziergang oder eine Runde Joggen durch den Park machen zudem den Kopf frei und du kannst vom Bürostress abschalten.

Eine Grippe oder Erkältung wirst du wahrscheinlich nicht immer vermeiden können, aber du kannst das Risiko oder den Verlauf mit den richtigen Maßnahmen positiv beeinflussen. Was macht ihr, um euer Immunsystem zu stärken? Schreibt uns einfach über Instagram.