Duschen nach dem Sport ist wichtig. Aber ein paar Sachen solltest du beachten
3. September 2019

Kurz und nicht zu heiß

Das richtige Duschen nach dem Training

Körperhygiene ist wichtig. Besonders nach dem Training sollte man nicht auf das Duschen verzichten. Schließlich will man ja nicht stinken. Doch man kann es auch übertreiben.

Ein hartes Workout, der Schweiß fließt in Strömen. Da freut man sich auf eine erfrischende Dusche. Daraus solltest du aber keine Seifenorgie machen. Speziell wenn du leistungsorientiert Sport betreibst.

Die „Würze“ verfliegt auch in der Kürze

Häufiges, langes Duschen greift deine Haut an. Sauber wirst du auch mit einem Dusch-Quickie. Lediglich nach einer Einheit im Swimming-Pool nimm dir ein wenig mehr Zeit, um das Chlorwasser abzuwaschen. Das ist nämlich eine noch höhere Belastung für die Haut.

Es hört sich paradox an, aber zu häufiges Duschen trocknet deine Haut aus. Duschen um des Duschens Willen macht keinen Sinn. Wenn du nicht gerade hart und körperlich gearbeitet und viel geschwitzt hast, macht es nichts, wenn du auch mal einen Tag aussetzt. Nach dem Sport ist Duschen allerdings Pflicht. Der nicht abgewaschene Schweiß fängt sonst an zu müffeln.

Du brauchst nur wenig Seife!

Temperatur des Wassers und Länge hängen dabei sehr von deiner Haut ab. Neigst du zu trockener Haut, heißt es definitiv „cold and quick“. Optimal: Wechselduschen! Die Temperaturwechsel sorgen für eine Verengung der Blutgefäße in der Haut. Das hilft auch, wenn der Muskelkater droht. Dabei reicht auch nur Wasser. Lediglich in den klassischen geruchsintensiveren Körperregionen (z. B. Intimbereich) solltest du zu einem ganz, ganz milden Duschgel – noch besser Syndets – greifen. Aber auch sehr dosiert. Sonst droht ein Juckreiz.

Ein weiterer Pluspunkt einer kalten Dusche ist, dass die vom Sport geweiteten Poren und Venen wieder geschlossen werden. Das schützt speziell die Gefäßmuskulatur vor Besenreisern und Krampfadern.

Frauen sollten vorsichtig sein, wenn sie geschminkt Sport treiben. Durch das Öffnen der Poren dringt das Make-up noch tiefer in die Haut. Nach dem Sport daher mit einem Abschminktuch das Gesicht reinigen – und zwar vor dem Duschen.

Nicht direkt Duschen gehen

Abschminken ist daher gar nicht schlecht, denn man sollte den Körper direkt nach einer anstrengenden Einheit sowieso erst mal „ausdampfen“ lassen. Das ist besser für den Kreislauf. Männer – jedenfalls die meisten – verzichten auf die Prozedur des Abschminkens und warten schlicht und ergreifend ein wenig.

Ein Grenzfall ist das Peeling. Das kann man sich sogar relativ leicht mit Salz, Honig und Mandelöl selbst herstellen. Kennen manche ja auch aus der Sauna. Mit einem Peeling befreist du dich von abgestorbenen Hautschüppchen. Hautärzte sagen sogar, dass du dies ein- bis zweimal in der Woche machen kannst.

Samstag ist Badetag!

Von Oma und Opa kennen wir noch die Geschichten vom samstäglichen Baden. Auch Hautärzte empfehlen, grundsätzlich nicht öfter als ein- oder zweimal in der Woche (!) zu einer Ganzkörperreinigung zurückzugreifen. Macht man das, erntet man heute eher angeekelte Blicke. Die Zeiten haben sich geändert. Ob zum Positiven müssen deine Haut und deine Nase entscheiden.

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