Ohne Plan A geht's manchmal auch - die Jungs Cha, Can und Phon (v.l.) haben es aus Wedding nach Hollywood geschafft
11. Februar 2019

Stunt-Power made in Berlin

Die Jungs von „Plan B“ lieben es gefährlich

Was ist ein Plan B? Eigentlich stellt dieser eine Alternative dar, falls der ursprüngliche Plan nicht realisierbar ist. In den USA ist er auch die Handelsbezeichnung für die „Pille danach“. Ob Phong, Cha-Lee und Can mal einen „Plan B“ brauchten, wissen wir nicht, aber sie sind definitiv der Plan A, wenn es in Deutschland darum geht, richtig gute Stunt-Leute zu besetzen.

Plan B – Stunt-Perfektion made in Berlin

Die drei Männer eint neben ihren Fähigkeiten im Kampfsport die Liebe zur Action. Cha-Lee fing bereits im Alter von drei Jahren mit Kampfsport an. Seinen Wunsch Stuntman zu werden, setzte er auch gegen den Willen seiner Mutter durch. Sein Vorbild: Jackie Chan. Cha-Lee: „In seiner Biographie stand, dass er selbst als Stuntman begonnen hatte.“ Auch Phong und Can kamen über Martial-Arts-Filme zum Stunt.

Inzwischen arbeiten sie auch in Hollywood – zum Beispiel bei James Bond. Die Knochen für die Mega-Stars hinzuhalten, macht ihnen dabei nicht viel aus. Can: „Das ist unser Job und wir wissen genau, worauf wir uns einlassen.“ Und Phong ergänzt: „Es gibt viele Posten, die nicht wirklich ihre Anerkennung bekommen, aber das ist uns allen bewusst. Jede Abteilung leistet ihren Beitrag, um ein erfolgreiches Projekt abzuliefern.“

Ohne Training keine Action

Damit auf der Leinwand alles „real“ aussieht, müssen auch Can, Cha-Lee und Phong hart arbeiten. Phong: „Wenn wir uns auf ein Projekt vorbereiten, dann wird sechs- bis siebenmal in der Woche trainiert, oftmals zweimal am Tag.“ Ansonsten wird „nur“ vier- bis fünfmal in der Woche gearbeitet. „Während eines Projekts ändern sich auch Intensität und die Trainingsintervalle“, erklärt Cha-Lee.
Natürlich geht dies nicht ohne Blessuren oder Verletzungen. Phong brach sich sogar schon einmal den Ellenbogen, Can zog sich Bänderverletzungen in Knie und Sprunggelenk zu. „Außer Schürfwunden, Hämatomen, Verstauchungen und Schnittwunden hatte ich noch nichts wirklich Ernstes“, berichtet Cha-Lee und klopft dabei auf Holz. Bleibt hoffentlich auch so.

Gym ist die halbe Miete

Ohne Gym geht dabei beim dynamischen Trio nichts. Phong: „Um eine gesunde Grundfitness zu haben, brauchen wir das Gym fast jeden Tag. Es kann jederzeit eine Jobanfrage kommen.“ Cha-Lee: „Das Gym ist die halbe Miete für unsere Fitness.“

Teenies, die den drei Top-Athleten nacheifern wollen, empfiehlt Can, sich erst mal beim Kampfsport auszutoben. Can: „Ich empfehle Kickboxen. Abgesehen davon würde ich Turnen oder Tricking empfehlen, damit ihr ein besseres Gefühl und Körperkontrolle in der Luft bekommt.“

2016 kam dann „Plan B: Scheiß auf Plan A“ in die Kinos – mit dabei Filmstar Gedeon Burkhard (49/„Inglorious Basterds“). Auch an einer Fortsetzung wird bereits gebastelt. Cha-Lee verspricht: „Einige Sachen haben wir noch in petto. Ob unser nächstes Projekt auch gleich eine Fortsetzung sein wird oder ob es ein anderes Thema wird, steht noch in den Sternen.“ Eins dürfte aber klar sein: Es wird nicht langweilig!

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