Ein echter Naturbursche: Model Laurent erkundet die Welt am liebsten auf dem Rad
18. Februar 2019

Das ist Laurent

Kosmopolit mit großem Herzen

Die Freunde von Laurent (30) fragen sich oft, ob sein Tag mehr als 24 Stunden hat. Blogger, Musik, Kunst, Modeln – Laurent ist ein Tausendsassa. Seit 2016 lebt der Belgier in Berlin. Seine Leidenschaft ist das Radfahren. Seit einigen Jahren nutzt er sein Hobby, um Gutes zu tun. Er unternimmt Radtouren durch ganz Europa, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Und Männer, es tut uns leid. Auch wenn alle Frauen auf ihn fliegen, man muss ihn einfach mögen – denn er ist einfach viel zu nett.

Wie bist du auf die Idee gekommen, mit dem Rad durch Europa zu reisen?

Mein erster Trip war von Berlin nach Warschau. Meine Motivation war zunächst eine Solo-Challenge mit dem Rad. Es begann damit, dass ich zunächst einen Freund in Berlin besuchte und dann in Warschau – und ich dachte, wie es denn wäre, beide Städte mit dem Rad zu besuchen. Ich fand mehr und mehr Gefallen an der Idee und dachte, es wäre eine gute Möglichkeit, eine Auszeit zu nehmen und mehr über Deutschland und Polen zu lernen.

Was für Reaktionen bekommst du?

Ich hatte eine nette Geschichte in einem französischen Magazin. Das hat mich noch mehr motiviert. Also organisierte ich im darauffolgenden Jahr einen Trip von Warschau nach Litauen und zurück. Und nach dem positiven Feedback kombinierte ich dies mit Wohltätigkeit.

Was für Charity-Projekte unterstützt du?

Ich habe mich dazu entschieden, einen Schulbau in Ghana zu unterstützen. Der Grund dafür war, dass ich damals ein Fahrrad aus Bambus genutzt habe, das in der Nähe des Schul-Grundstücks hergestellt wurde. Als ich also eine Woche mit dem Fahrrad auf der Straße unterwegs war, wollte ich die Aufmerksamkeit der Leute für das Fahrrad gewinnen und dessen Ursprung in Ghana.

Du bist nicht nur ein gutaussehender Mann, der viele gute Dinge macht. Du bist auch ein Globetrotter. Wo hast du in den letzten Jahren überall gelebt?

In den letzten sieben Jahren habe ich tatsächlich an vielen verschiedenen Plätzen gelebt. Nach meinem Mastersabschluss in Kommunikation 2010 in Belgien ging es direkt für einige Monate nach Südafrika. Dann wollte ich mich mehr in das Musikgeschäft hineinarbeiten. Ich studierte in Boston und ging dann nach New York, wo ich für einige Firmen arbeitete. Danach ging ich zurück nach Südafrika und von da aus über Paris, Belgien und Nashville erneut zurück nach Frankreich. In Paris habe ich dann in der Modeindustrie gearbeitet und von da ging es schließlich nach Berlin. Dort habe ich dann auch mit meinem Blog „Music On Walls“ angefangen.

Wo hat es dir am besten gefallen?

Nashville war schon geil, weil es eine echte Musik-Stadt ist. Besonders im Vergleich zu New York. Es war für ein paar Monate zwar ganz nett, aber ich könnte da nicht für immer leben – zu voll, zu viel Stress. Ich fühlte mich genauso in Paris. Der Grund, warum ich Berlin so mag: Obwohl es eine riesige Stadt ist, mit vielen Einwohnern, hast du immer die Möglichkeit, dein Rad zu nehmen und zu entspannen. Es ist nicht überfüllt, dafür mit viel Natur.

Musik ist deine Leidenschaft. Welche Musik hörst du, wenn du trainierst?

Ich mache seit einiger Zeit Spinning zu elektronischer Musik, das macht sehr viel Spaß. Aber eigentlich bin ich ein Rocker und höre Hard Rock, wenn ich trainiere.

Du bist ein Experte für Radfahren und Hiking – was machst du sonst noch?

Ich gehe sehr gerne ins Gym. Ich trainiere aber viel draußen, einfach nur mit meinem eigenen Körpergewicht. In Berlin kannst du das sehr viel in Parks machen. Ich gehe außerdem Joggen, Hiking – wie du es ja bereits erwähnt hast – Spinning im Gym. Ich arbeite außerdem an einem Projekt, wo ich drei Sportarten an einem Tag miteinander kombiniere. Vor Kurzem habe ich mit Tricking angefangen, vereinfacht gesagt, einer Kombination aus Martial Arts und Parcours. In Berlin hast du bereits eine gute Szene. Ich bin generell sehr offen, neue Sportarten auszuprobieren. Auch mit Surfen habe ich vor einigen Jahren angefangen.

Was machst du im Gym am liebsten?

Ich starte für gewöhnlich mit einem Warm-up, dann mit einigen Bodyweight-Übungen. Ich mag auch die Rudermaschine sehr gerne. Danach gehe ich normalerweise in den Freihantel-Bereich, wo ich Brust und Rücken trainiere. Ich bevorzuge Hanteln über Maschinen. Die Beine trainiere ich nicht so viel, wie ich sollte. Dafür fahre ich genug Rad (lacht).

Wie viele Klimmzüge kriegst du hin?

Ich glaube, mein Rekord liegt bei 25. Aber aktuell würde ich sagen, dass ich 15 bis 20 hinbekomme. Dafür aber technisch sehr sauber (lacht).

Wirst du dich bei der Men’s Fitness Challenge 2019 bewerben?

Wenn du mich genug motivierst, dann auf jeden Fall.

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