Wer Sport macht sollte viel trinken - aber was?
1. August 2018

Es ist so einfach

Trinkt mehr Wasser!

Die Temperaturen steigen in Deutschland in ungeahnte Höhen. Sogar heißer als in Afrika soll es mittlerweile sein. Da stellt sich mehr denn je die Frage: Was trinke ich eigentlich am besten vor, während und nach dem Sport? An dieser Antwort scheiden sich die Geister. BCAA-Drinks, Protein-Shakes, Booster oder einfach das gute, alte Wasser? LOOX hat einen großen Schluck genommen und wollte es genau wissen.

Trinken ist wichtig, besonders vor, während und nach dem Sport. Denn durch dein Training kann sich dein Flüssigkeitsbedarf locker um 0,5 oder 1,0 Liter Wasser pro Stunde (!) erhöhen. Dies gilt auch bei körperlich anstrengender Arbeit, großer Hitze, extremer Kälter, Fieber, Erbrechen oder Durchfall.

Der Flüssigkeitsverlust beim Sport ist jedoch „selbstverschuldet“, dafür aber auch leicht auszugleichen. Schon beim moderaten Joggen bei einer Temperatur von etwa 22 Grad verlierst du 1,4 Liter Flüssigkeit/Stunde. Bei einer Stunde Fuß- oder Basketball sind es immerhin 1,0 Liter.

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Kohlensäure macht hungrig!

Denn eins ist klar: Ist dein Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, wirkt sich das nachteilig auf dein Training aus. Konzentration, Reaktion, Koordination und Ausdauer werden negativ beeinflusst. Am besten also viel Wasser trinken. Aber bitte ohne Kohlensäure, weil die nämlich hungrig macht.

Statistisch verbrauchte 2016 jeder Bundesbürger laut einer Studie 150 Liter Mineralwasser – eigentlich zu wenig, wenn man bedenkt, dass die meisten Experten dazu raten zwischen 1,6 (Frauen) und 2,0 (Männer) Liter Wasser pro Tag zu sich zu nehmen. Im Schnitt greifen die Menschen bei nichtalkoholischen Getränken nur zu 50 Prozent auf Wasser zurück. Beinahe 40 Prozent der verbrauchten Getränke sind „Erfrischungsgetränke“, etwa 10 Prozent Fruchtsäfte und -nektar.

Trinken beim Sport

Ein Energy Drink trägt zwar „Energie“ im Namen, hilft dir beim Sport aber nicht weiter. Im Gegenteil. Wie auch pure Fruchtsäfte, Colagetränke oder andere Zuckerbomben sind sie für den Verzehr bei sportlicher Betätigung absolut ungeeignet. Der Grund: Wasser wird dem Körper entzogen, anstatt ihn mit Flüssigkeit zu versorgen.

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Du kannst dein Wasser auch ganz einfach veredeln. Hier mit Apfel und Zimt

Fruchtschorlen sind eine Alternative

Wasser muss allerdings nicht zwangsläufig „pur“ getrunken werden. Viele Sportler, speziell im Ausdauerbereich, nutzen Schorlen, zum Beispiel mit Apfelsaft. Dabei kommt es jedoch auf das richtige Mischverhältnis an. Die meisten Experten empfehlen eine 2:1-Mische. Konkret: Zwei Teile Wasser, ein Teil Saft.

Der Vorteil ist, dass der Körper die Flüssigkeit zum einen besser aufnehmen kann, aber durch den Zuckeranteil im Saft den Körper hilft, die Kohlenhydratespeicher schneller wieder aufzufüllen. Das trägt zur einer optimalen Regeneration bei. Der Saft füllt also die Energiereserven auf, während das Wasser für die Versorgung mit Magnesium und Calcium sorgt.

Finger weg von fertigen Schorlen! Apfelschorlen aus dem Supermarkt sind dagegen echte Kalorienbomben, da hier oftmals Zuckerzusätze verarbeitet wurden.

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Besonders während der Arbeit vergessen viele regelmäßig zu trinken

Trinken im Büro nicht vergessen

Doch nicht nur beim Sport ist es wichtig ausreichend zu trinken. Auch im Büro oder beim Lernen lässt uns der Körper sofort merken, wenn er unterversorgt ist. Wir sind schlapp oder unkonzentriert. Dabei wird Durst sogar oft als Hunger fehlinterpretiert.

Oftmals merken wir dies erst, wenn es zu spät ist. Man ist so konzentriert in seine Arbeit, dass man das Trinken vergisst. Die Lösung: Einfach den Wecker stellen und jede Stunde ein Glas Wasser trinken.