Lecker! Die Low-Carb-Spaghetti im "The Reed" sind bei den Stammgästen ungeheuer beliebt
24. September 2018

Weniger Kohlenhydrate

Low-Carb-Spaghetti: Easy und lecker!

Seit unserer Kindheit lieben wir wohl fast alle Spaghetti. Doof nur, dass die leckere Pasta auf 100 Gramm direkt mit 31,6 Gramm Kohlenhydraten daherkommt. Die Alternative heißt: Low-Carb-Spaghetti. Und wo sind sie besonders lecker? Im „The Reed“ in Berlin. Wir sprachen mit Küchenchef Thomas Esser.

Was sind Low-Carb-Spaghetti?

Zuerst einmal was bedeutet „Low Carb“? Das ist relativ einfach: wenig Kohlenhydrate. Wer sich „Low Carb“ ernährt, verzichtet oftmals auf kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Kartoffeln, aber auch Brot oder morgens sogar auf Cornflakes. Selbstredend sollte man bei der „Low Carb“-Diät auch auf Süßigkeiten, Kuchen, Limonaden oder Alkohol verzichten.

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Low-Carb-Spaghetti sind keine Pasta. Sie werden in der Regel aus Gemüse hergestellt. Am besten sind dafür Zucchini (3,1 g Kohlenhydrate pro 100 g), Karotten (6,8 g), Kürbis (Hokkaido 5,5 g/Butternut 12 g), diverse Beten (10 g), Kohlrabi (6 g), Süßkartoffel (20 g), aber auch als kalte Variante Gurken (2 g) geeignet. Thomas: „Bei Zucchinis und Gurken sollten man allerdings darauf achten, dass man das wässrige Innere nicht mitverarbeitet.“

Wie werden sie hergestellt?

Zur Herstellung der „Spaghetti“ ist am besten ein Sparschäler geeignet. Thomas: „Man unterscheidet grundsätzlich drei Kategorien: Julienne-Schäler, Spirelli- und Kurbelschneider. Unser Favorit ist der Julienne-Schäler. Er ist besonders gut für längliche Gemüsesorten geeignet.“ Spirellischneider oder Kurbelschneider sind super, wenn es schnell gehen soll, man kleine Portionen verarbeitet oder man noch ein Anfänger in der Küche ist. Vorsicht: Härtere Gemüsesorten brechen bei Spirelli-Schneidern (z. B. Juliette von Nicer Dicer) leicht.

Kleiner Tipp vom Profi: „Grundsätzlich gilt es, die Gemüse nach dem Waschen abzutrocknen, sodass man einen sicheren Griff hat.“

The Reed

THE REED ist das neue Clubhouse der JOHN REED Family am Alexanderplatz, im Herzen Berlins. Seit dem 02. Februar 2018 ist die neue Location für die Öffentlichkeit zugänglich. In der gesamten Location steht der Mix aus Musik und Digital Art in Verbindung mit Design, Food und Drinks im Mittelpunkt und gibt dem JOHN REED Feeling ein neues Zuhause. Das Foodkonzept lebt von einem abwechslungsreichen Angebot für jeden Bedarf und jede Tageszeit – von einem gesunden Frühstück bis über Sonntags-Brunch, von Take-away bis Lunch zu entspannten Dinner mit Bar-Ausklang. Dies wird begleitet von einem kuratierten Musikkonzept, das in den Live-Sessions auf etablierte Künstler sowie Newcomer setzt.

Was sind die größten Fehler?

Thomas: „Die meisten machen den Fehler und kochen die „Spaghetti“ wie normale Nudeln. So werden die Gemüse schnell matschig und der Geschmack ist im wahrsten Sinne des Wortes verwässert, da das Gemüse viel Wasser gezogen hat.“

Wie wird es im „The Reed“ gemacht?

Thomas: „Wir machen unsere Spaghetti im Wok. Einfach in etwas Öl kurz anbraten. Feste Gemüse – Karotten oder Kürbis – brauchen etwas länger, deshalb zuerst reingeben.“

Welche Sauce empfiehlt das „Reed“?

„Unsere Low Carb Bolo ist ein All-Time-Favourite unserer Gäste“, erklärt Thomas. Hierfür Rindfleisch scharf anbraten, dann Zwiebel-, Karotten- (gern, was bei der Herstellung der Spaghetti übrig bleibt verwerten) und Selleriewürfel dazu und zusammen mit Tomatenmark anrösten. Mit Rotwein ablöschen, gehackte Tomaten, Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer, Sojasauce dazu und mit etwas Wasser aufgießen. Dann bei geringer Hitze zwei Stunden köcheln lassen. Gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen. Danach nach Bedarf mit Essig, Zucker, Salz, Pfeffer abschmecken und Oregano dazu. Guten Appetit.
Es eignen sich aber auch Pestos (z. B. Rucola-Cashew). Thomas: „Auch richtig lecker ist eine Kürbis-Sauce mit Kokos. Die hat einen leicht asiatischen Touch. Super-Lecker.“

Alle Rezepte findet ihr unter dem Artikel. Viel Spaß beim Nachkochen.

The Reed

Der „The Reed“-Klassiker Bolognese
Zutaten: Rinderhack, Zwiebel gewürfelt, Karottenwürfel (sehr klein) (gern das, was von dem Inneren der Karottenspaghetti übrig bleibt), Selleriewürfel (sehr klein), Tomatenmark, Tomaten gehackt (Dose), Rotwein, Lorbeerblatt, Oregano, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Sojasauce, Zucker, heller Essig.
Zubereitung: siehe Artikel

Rucola-Cashew-Pesto
Zutaten: Rucola (gewaschen), Cashewkerne, Olivenöl, Parmesankäse gerieben, Salz, Pfeffer, Zitronensaft.
Zubereitung: Alles zusammen im Mörser oder einer Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen Pesto verarbeiten. Bei der Küchenmaschine darauf achten, dass die Drehzahl nicht zu hoch ist und man nicht zu lange mixt. Sonst wird das Pesto bitter.

Kürbis-Sauce mit Kokos
Zutaten: Hokaidokürbis, Zwiebelwürfel, Kokosmilch, Orangensaft, Salz, Pfeffer, Cumin, Chiliflocken, Currypulver, Steirisches Kürbiskernöl bei Bedarf
Zubereitung: Den Kürbis in Würfel schneiden. Zusammen mit den Zwiebeln anschwitzen und mit Currypulver rösten. Dann den O-Saft und die Kokosmilch dazu und 30 Minuten köcheln lassen. Mit dem Pürierstab pürieren und mit Cumin, Chili, Salz und Pfeffer würzen. Für den Extra-Kick: Gern noch etwas Kürbiskernöl drüberträufeln.