Mit Kokos kann man ganz einfach Bacongeschmack kopieren
13. April 2018

So gut wie das Original

Kokos-Bacon, die leckere Schweinerei

Die Kokosnuss ist ein Wundermittel in der Küche. Vor allem bei Vegetariern oder Veganern ist sie sehr beliebt – weil sie so unglaublich vielseitig ist. Der leckerste Trend: Kokos-Bacon!

Viele Veggies, die einmal Fleisch gegessen haben, wissen: Bacon ist eigentlich ziemlich geil. Wenn man aber vegetarisch oder vegan lebt, ist diese knusprige Leckerei ein No-Go. Doch es gibt einen einfachen Kokos-Weg, das Bacon-Gefühl auf den Gaumen zu zaubern.

DER KOKOS-BACON!

Es geht ganz einfach. Die wichtigste Zutat: Smoked Paprika Powder, also geräuchertes Paprika-Pulver. Bekommt man inzwischen in fast allen gut sortierten Bio-Supermärkten oder man kann es ganz einfach im Internet bestellen. Das vermischt man mit Sojasauce und Ahornsirup oder Agavendicksaft sowie etwas Flüssigrauch. Dann kommen die Kokosflakes hinzu. Am besten vorsichtig mit den Fingern verrühren und vorsichtig die Marinade einmassieren.

(c) marekuliasz / shutterstock.com
Kokosflakes sind nicht nur lecker im Müsli

Danach alles gut auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) 10 Minuten in die Röhre. Wichtig: vier- bis fünfmal wenden. Das bitte NICHT mit den Händen. Kokos-Bacon ist kein Gericht, das man mal aus den Augen lässt, denn er verbrennt superschnell.
Du kannst so einer Vielzahl von Gerichten den Extra-Kick geben. Oder alte Klassiker, z.B. Pasta Carbonara, wieder in deinen vegetarischen Speiseplan aufnehmen.

Natürlich ist der Kokos-Bacon auch eine Alternative für Fleischesser, die ihren Konsum einfach nur reduzieren wollen. Ausprobieren lohnt sich.

Darauf musst du beim Einkauf achten!

Es gibt einen ganz einfachen Weg, um beim Einkauf festzustellen, ob die Kokosnuss noch frisch ist. Du hältst sie ans Ohr und schüttelst sie. Hörst du ein kräftiges Blubbern, dann ist sie noch frisch und enthält viel Kokoswasser. Bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank ist sie dann mehrere Wochen haltbar. Du weißt, dass deine Kokosnuss alt ist, wenn sie beim Verzehr seifig schmeckt.

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Fatburner Kokosnuss

Da die Kokosnuss über mittelkettige Fettsäuren verfügt, hilft sie dir beim Abnehmen. Sie ist ein echter Sattmacher und die in der Kokosnuss enthaltenen Tryglyceride werden vom Körper sehr schnell abgebaut. Zudem wird der Cholesterinspiegel durch den Kokos-Verzehr gesenkt.

Die Kokosnuss ist eine wichtige Vitamin- und Nährstoffbombe. Der hohe Ballaststoff-Gehalt (9 Prozent) ist ein weiteres Plus. Magen und Darm werden superfit, das Diabetes-Risiko gemindert, der Blutzuckerwert gesenkt und natürlich wird lästigen Verstopfungen vorgebeugt.

Ein weiterer Helfer beim Kampf gegen die Kilos ist das Kokosfett. Da die Kokos-Fettsäuren vom Körper schneller abgebaut werden als tierische Fette (z.B. Butter), werden diese nicht als Fettpolster eingelagert. Stattdessen wandelt die Leber das Fett in Energie um. Ein weiterer Vorteil: Kokosfett kann höher erhitzt werden.

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Kokosfett ist ein echtes Wundermittel. Es lässt sich höher erhitzen, als anderes Fett. Und wer es nicht essen will, nutzt es als Pflegemittel für die Haut

Kokoswasser – nicht zu viel!

Kokoswasser ist lecker, gesund, aber sollte nur in Maßen und nicht in Massen genossen werden. 30 Milliliter am Tag reichen aus. Der Stoffwechsel bekommt so einen Extra-Push. Nach dem Workout bringt dir das Kokoswasser verbrauchte Energie in Rekordzeit zurück. Allerdings braucht man dann noch ein natriumhaltiges Getränk für den Salzhaushalt.

www.shutterstock.com/Gulsina

Das brauchst du für den Kokos-Bacon:
2 Tassen Kokosflocken
2 Esslöffel Sojasauce
1 Esslöffel Flüssigrauch
1 Esslöffel Ahornsirup oder Agavendicksaft
1/4 – 1/2 Teelöffel Smoked Paprika Powder