Wir zeigend dir, wie es möglich ist, Fitness und Job zu vereinen
30. Januar 2018

Trotz Vollzeitjob noch sportlich sein?

Endlich fit im Job

Beruf und Fitness: Beides kostet Zeit. Doch Ernährung, Bewegung und Leistung gehen meist Hand in Hand. Wie schafft man es, Körper und Geist fit zu halten – trotz Vollzeitjob und wenig Zeit für Küche und Sport?

„Bevor ich eine halbe Stunde früher aufstehe, verzichte ich lieber aufs Frühstück.“ So verbreitet wie diese Meinung sind auch die Mägen, die jeden vormittag in deutschen Büros vor sich hin knurren. So groß der Hunger in der Pause, so groß dann auch das gefürchtete Mittagstief, das wohl jeden zumindest gelegentlich ereilt.

Guten Morgen Kohlenhydrate

Ausreichend Schlaf ist gut, aber nicht alles für den schwungvollen Start in den Tag. LOOX-Expertin und Diätassistentin Karima Stockmann erklärt: „Das Gehirn benötigt Glucose als Energie – da es selbst keinen Vorratsspeicher hat, sollte auf ein kohlenhydrathaltiges Frühstück geachtet werden, um den ‚leeren Tank‘ in der Früh wieder aufzufüllen und optimal in den Tag zu starten.“

Natürlich müssen deshalb nicht täglich Unmengen an Backwaren auf den Tisch kommen – mit einigen einfachen, gesunden Zutaten kann man sich blitzschnell ein leckeres Powerfrühstück zaubern, nach dem man schon vormittags gleich ein paar Haken mehr an seine To-Do-List machen kann.

Die Mittagspause: Fit statt Fett

Leicht ist es sicher nicht, den Verlockungen von Pizza und Co. zu widerstehen: Schnell bestellt und bequem an den Arbeitsplatz geliefert, so dass man nebenbei sogar noch ein paar Aufgaben erledigen kann. Doch die goldene Regel lautet: Nicht am Schreibtisch essen! Zum einen ist eine echte Pause wichtig, um danach wieder durchstarten zu können, zum anderen hilft auch ein kleiner Spaziergang zurück ins Büro schon gegen die drohende Müdigkeit.

Diese hat vor allem einen großen Unterstützer: Fettreiches Essen. Denn das führt dazu, dass der Körper noch mehr Energie für die Verdauung aufbringen muss als ohnehin schon – und man sich noch schlapper fühlt. Für die Auswahl des optimalen Mittagessens hat Ernährungsspezialistin Karima Stockmann eine einfache Faustregel parat: „halber Teller Gemüse, viertel Teller Fleisch/Fisch/Ei, viertel Teller Sättigungsbeilage wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln, dazu Beilagensalat oder kalorienarme Suppe und ein kalorienarmes Getränk“.

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Neben der richtigen Ernährung gibt es noch einen Helfer gegen das Mittagstief: Bewegung. Natürlich kann man im Büro nicht nebenher ein komplettes Trainingsprogramm absolvieren, aber auch kleine Schritte halten wach und fit. Also lieber zum Kollegen ins Nachbarbüro gehen anstatt eine E-Mail zu schreiben, beim Telefonieren herumlaufen und lieber öfter ein kleines Glas Wasser holen, als sich die ganze Flasche auf den Schreibtisch zu stellen.

Jede Aufgabe zu ihrer Zeit

Ob Morgen- oder Abendmensch, eines haben wir alle gemeinsam: Nach der Mittagspause sind wir in der Regel alle nicht in Form für Mammutaufgaben. Deshalb rät Karima: „Lieber nicht mit komplizierten Aufgaben quälen, sondern ‚Routinearbeiten‘ in diese Zeit legen.“ Also: „Schwierige Telefonate, Meetings oder Ähnliches am besten am Vormittag, wenn die Leistungskurve am höchsten ist.“

Das lässt sich zwar nicht immer einrichten, aber mit der richtigen Ernährung ist auch das kein Problem. Auf Karimas Plan gibt es Rezepte und Ideen für schnelle, einfache und leckere Gerichte, mit denen der Nachmittag energiegeladener und die Zeit bis Feierabend garantiert kürzer wird.