Nimm Maß – Vermessungsmethoden im Check

Der Bizeps soll dicker und der Bauchumfang dünner werden? Damit du gleich zu Jahresbeginn weißt, wo du gerade stehst, haben wir die besten Methoden zur Körpervermessung für dich im Überblick.

Nimm Maß - Vermessungsmethoden

Ran an den Speck

Erste Erkenntnisse gewinnst du ganz einfach über die Messung deines Bauchumfangs. Dazu misst du den Umfang knapp oberhalb des Bauchnabels. Wichtig ist, dass der Bauch entspannt bleibt und das Maßband nur locker um den Bauch gelegt wird. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) steigt das Risiko für eine Stoffwechsel- oder Herz-Kreislauf-Erkrankung bereits ab einem Wert von mehr als 80 cm bei Frauen und mehr als 94 cm bei Männern. Messe am besten alle für dich wichtigen Körperpartien und dokumentiere die Ergebnisse. Das ist wichtig um später Vergleiche im Hinblick auf dein Ziel ziehen zu können und Veränderungen möglichst schnell zu erkennen.

Das Körperanalyse-Tool in deinem LOOX Fitness Planer macht genau das möglich: Neben der Gewichtsanalyse, kannst du auch deine Umfangswerte an Hals, Ober- und Unterarm, Brust, Taille, Hüfte, Oberschenkel und Wade eingeben. Im Verlauf kannst du deine Fortschritte so schnell erkennen und motiviert in die nächste Runde starten.

Nie mehr maßlos: Der Taille-Hüft-Quotient

Um deinen Taille-Hüft-Quotienten zu berechnen, misst du zunächst den Taillenumfang in Höhe des Bauchnabels, dann an der breitesten Stelle deinen Hüftumfang – beides in Zentimetern. Jetzt musst du lediglich den Taillen- durch den Hüftumfang teilen, um ein Ergebnis zu erhalten. Im Bereich „Normalgewicht“ liegen Frauen mit einem Wert unter 0,8, Männer unter 0,9. Je größer der ermittelte Wert, desto mehr Fett sitzt im Bauchbereich. Man spricht dann vom sogenannten „Apfel-Typ“, der überwiegend die Männerwelt plagt und als gesundheitlich bedenklich gilt. Denn das am Bauch abgelagerte viszerale Fettgewebe kann sich zum einen als inneres Bauchfett um die Organe legen und zum anderen Ablagerungen in den Gefäßen begünstigen. Sitzt das Fett überwiegend im unteren Bereich des Körpers, das heißt an Oberschenkeln, Gesäß und Hüfte – häufiger zum Leiden der Frauen – wird vom „Birnen-Typ“ gesprochen. Der Taille-Hüft-Quotient gibt dir unabhängig von Alter und Geschlecht einen guten Überblick über die gesunde oder ungesunde Verteilung deiner Körpermasse.

Die Caliper-Messung: Nimm dein Fett in die Zange

Die Caliper-Messung gilt als eine der zuverlässigsten und genauesten Methoden zur Ermittlung des Körperfettanteils. Mit Hilfe der sogenannten „Fettzange“ kann die Faltentiefe des Unterhautfettgewebes an verschiedenen Körperpunkten bestimmt werden. Die gängigste Methode ist die 3-Falten-Methode nach Jackson & Pollock. Bei dieser werden die Brust-, Bauch- und Oberschenkelfalte bei Männern und die Trizeps-, Bauch- und Hüftfalte bei Frauen gemessen.

Und so geht’s: Mit den Fingern wird die Fettschicht vom darunterliegenden Muskel zu einer Hautfalte angehoben und dann deren Dicke gemessen. Hole dir hierfür am besten Unterstützung.

Mit dem Strom: Die Bioelektrische Impedanz-Analyse

Bei dieser Methode wird ein elektrischer Impuls durch Teile des Körpers gesendet. Je nach Gewebewiderstand kann das Messgerät dann zwischen Fett- und Muskelmasse unterscheiden. Grundsätzlich gibt es zwei gängige Arten: die Fuß-zu-Fuß-Messung, wie du sie bei einer klassischen Körperfettwaage vorfindest und die Hand-zu-Fuß-Messung, bei der ein Handmessgerät bzw. Sensoren am Oberkörper hinzukommen. Da sich Strom generell immer den kürzesten Weg sucht, wird bei handelsüblichen Körperfettwaagen zu Recht kritisiert, dass sie nur den Fettanteil des Unterkörpers bestimmen können. So bleiben wichtige Zonen, wie die gesundheitsschädlichen Fettdepots am Bauch, einfach unbeachtet.

Wichtig: Zeitpunkt und Umstände der Messung sollten möglichst gleich sein. Gerade Schweiß, Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme können die Messergebnisse schnell verfälschen.

Die Kombination macht‘s

Am besten kombinierst du mehrere Vermessungsmethoden miteinander. Berechne zunächst deinen Taille-Hüft-Qutotienten, gemeinsam mit der BMI-Berechnung und den Umfangsdaten aus deinem LOOX Fitness Planer erhältst du eine aussagekräftige Größe. Durch die Dokumentation der Werte kannst du wiederum wichtige Rückschlüsse für das neue Jahr und deine neuen Ziele ableiten.

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